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Marita Boos-Waidosch wieder in Mainzer Stadtrat gewählt

Marita Boos-Waidosch
Marita Boos-Waidosch
Foto: Grüne Mainz

Mainz (kobinet) Bei den Wahlen am 9. Juni 2024 sind auch eine Reihe von behinderten Menschen angetreten. Katrin Langensiepen wurde beispielsweise für die Grünen wieder ins Europaparlament gewählt. Aber auch auf kommunaler Ebene traten eine Reihe von behinderten Menschen an. So auch Marita Boos-Waidosch aus Mainz. Die engagierte Rollstuhlnutzerin war nach ihrer 25jährigen Tätigkeit als Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt Mainz bereits in der letzten Legislaturperiode Mitglied des Mainzer Stadtrats für die Grünen. Nun hat sie bei der Kommunalwahl vom 9. Juni erneut den Einzug in den Stadtrat geschafft. Vor allem auch deshalb, weil die Grünen im Gegensatz zu anderen Regionen Deutschlands in Mainz ein gutes Ergebnis erreicht haben und stärkste Kraft im Mainzer Stadtrat bleiben.



Eine Reihe anderer behinderter Kandidat*innen haben es bei den Kommunalwahlen leider nicht geschafft, in die Parlamente einzuziehen. Zum Teil war dies absehbar und wie Nina Waskowski, die in Potsdam als nicht Parteigebundene angetreten war, ging es ihnen bei der Kandidatur darum, Flagge für die Demokratie zu zeigen. Aber wahrscheinlich haben es auch eine Reihe von behinderten Kandidat*innen geschafft, in die Parlamente einzuziehen. Diejenigen, die dies geschafft haben, können gerne die Leserbrieffunktion der kobinet-nachrichten nutzen und die frohe Kunde auf diese Weise verbreiten. Sie können dies aber auch gerne kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul per Mail an ottmar.miles-paul@bifos.de für die weitere Berichterstattung zusenden. Denn die Präsenz behinderter Menschen in Parlamenten ist derzeit wichtiger denn je.