
Foto: Prof. Dr. Andrea Platte
HILDESHEIM (kobinet) Die Forschungsstelle Leichte Sprache an der Stiftung Universität Hildesheim das Projekt "#incluTeach" vorgestellt. .Bei diesem Projekt geht es vor allem darum, Menschen mit Behinderung verstärkt in eine barrierefreie akademische Lehre einzubeziehen. Bisher wurde in der Inklusionsforschung vor allem der Blick auf Studierende mit Behinderung gelegt. Hinsichtlich einer Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in die Lehre besteht bisher Nachholbedarf.
Der Blick richtete sich bisher hauptsächlich bis ausschließlich auf ein barrierefreies Studium. Das Projekt „#incluTeach“ widmet sich nun der barrierefreien Lehre. Damit tatsächlich von einer barrierefreien Lehre gesprochen werden kann ist eben auch Barrierefreiheit für Dozierende notwendig. Ziel des Projektes ist es, einen aktuellen Ist-Stand hinsichtlich barrierefreier Lehre an deutschen Hochschulen zu erarbeiten.
Dr. Carsten Rensinghoff aus Witten, Professor für Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik an der DIPLOMA Hochschule, hat dazu bei einer entsprechenden Veranstaltung in seinem Impulsvortrag die biographischen Elemente für die barrierefreie Lehre hervorgehoben. Die Studierenden erhalten so einen Einblick in die Behinderungserfahrung der lehrenden Person. Dieser Einstieg in ein Seminar ist notwendig, damit Behinderung verständlich wird. Behinderung bekommt so gewissermaßen ein Gesicht. Das Studium besteht somit nicht nur aus dem Lesen über Behinderung.




