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Inklusives Medienprojekt für zukünftige Journalisten

Silouhette eines Sprechers am Tisch mit Mikrofon
Arbeit als zukünftiger Reporter
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PFORZHEIM / STUTTGART (kobinet) Für Menschen mit kognitiven Einschränkungen gibt es bei der digitalen und kommunikativen Teilhabe immer noch erhebliche Barrieren. Mit dem Projekt IRENE (Inklusives Redaktionsnetzwerk) möchte der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg ihre digitale und journalistische Medienkompetenz stärken und fördern. Sie sollen befähigt werden, ihre Themen und Belange in eigenen redaktionellen Beiträgen zu formulieren und damit an öffentlichen Diskussionen und dem digitalen Geschehen in der Gesellschaft gleichberechtigt mitzuwirken.

Dazu finden landesweit in elf Einrichtungen der Eingliederungshilfe mit aktuell 30 Teilnehmenden mehrstufige Fortbildungen in Medienkompetenz, journalistischen Grundlagen und Contenterstellung in den Bereichen Print, Audio und Video statt. Das Projekt wird auf drei Jahre von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert.

„Mit dem inklusiven Redaktionsnetzwerk wollen wir Menschen mit Behinderung darin schulen, ihre Themen selbst zu fokussieren, zu formulieren und an einer passenden Stelle zu veröffentlichen. Denn diese Stimmen werden noch viel zu wenig gehört. Wer sonst kann der Gesellschaft glaubhaft und klar vermitteln, was sich ändern müsste, damit sie selbstverständlicher Teil der Gesellschaft sein können. Wir wollen ein Netzwerk aufbauen, durch das die Akteur*innen voneinander lernen und ihre Themen an Reichweite gewinnen. Als ich das erste Mal mitbekam, was die Veröffentlichung des Textes einer jungen Frau mit Behinderung mit ihrem Selbstwertgefühl machte, da war mir klar, das muss ausgebaut werden, dieses Gefühl von Selbstwirksamkeit müssen mehr Menschen mit Behinderung erfahren“, betont Annika Beutel, Projektleitung IRENE und Regionalleitung des Paritätischen Südbaden.

Weitere Informationen zum Projekt IRENE sind auf dieser Internetseite nachzulesen.

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