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Barrierefreiheit und Inklusion im ukrainischen Wiederaufbau mitdenken

Blau gelb quer geteiltes Bild  mit Silhuetten von Personen, die im blauen Feld gelb und im unteren gelben Feld blau sind
Gemeinsm mit den Menschen in der Ukraine
Foto: Pixabay/ChiaJo

MÜNSTER (kobinet) Im Rahmen der bundesweiten beziehungsweise deutsch-ukrainischen Plattform „Wiederaufbau Ukraine“ wird am 14.Mai 2024 in der Zeit von 15.00 bis 16:30 Uhr der digitale Fachaustausch „Barrieren überwinden: Inklusiver Wiederaufbau in der Ukraine“ stattfinden. Besonders die Referent*innen der NAIU, also des „Behindertenrats“ der Ukraine sowie des European Disability Forum garantieren aktuelle, spannende und praxisbezogene Informationen.

Aktuell gibt es in der Ukraine kriegsbedingt weiter großen Bedarf an unmittelbarer humanitärer Hilfe, zugleich laufen aber auch schon Planungen für den Wiederaufbau. Vor dem erweiterten Angriffskrieg lebten 2,6 Millionen Menschen mit Behinderung in der Ukraine – diese Zahl hat sich kriegsbedingt stark erhöht. Umso wichtiger wird eine inklusive Stadtplanung.

Den Menschen mit Behinderung in der Ukraine stellen sich komplexe Herausforderungen. Inklusion sollte deshalb für kommunale Städtepartnerschaften beziehungsweis Solidaritätspartnerschaften mit der Ukraine ebenso wichtig sein wie für die Selbst- und Interessenvertretungen.

Es lohnt sich, hier einzumischen, denn die Ukrainerinnen und Ukrainer mit Behinderung sind kompetent, trotz den Krieges gut organisiert und sehr aktiv. Wer hier einen Einblick gewinnen oder Kontakte knüpfen möchte, ist herzlich zum digitalen Austausch am 14. Mai eingeladen.

Informationen zur Veranstaltung und eine Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf dieser Internetseite.