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30 Jahre BdB

Portrait von Thorsten Becker, Vorsitzender des Bundesverbands der Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer
Thorsten Becker, Vorsitzender des Bundesverbands der Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer
Foto: Thorsten Becker (BdB)

HAMBURG (kobinet) Vor genau 30 Jahren wurde der Bundesverband der Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer ( BdB) in Frankfurt am Main gegründet. Von zunächst 46 stieg die Zahl der Mitglieder bis heute auf mehr als 8.000. Der BdB ist die größte Interessenvertretung des Berufsstandes und feiert seinen 30. Gründungstag.

Der Verband hat die Betreuungslandschaft in Deutschland und das moderne Betreuungswesen maßgeblich geprägt. Der Verbandsvorsitzende Thorsten Becker: „Wir haben Leitlinien für die rechtliche Betreuung entwickelt, Qualitätsstandards definiert und dafür gesorgt, dass der Beruf anerkannt wird. Das war ein langer steiniger Weg und wir sind noch nicht am Ziel. Vor uns liegt noch eine Menge Arbeit.“

Der BdB wurde im Zuge des neuen Betreuungsrechts gegründet, das 1992 das umstrittene Vormundschaftsrecht abgelöst hatte.

Seit seiner Gründung vor 30 Jahren engagiert sich der BdB für die Interessen der Berufsbetreuer. Der Verband verfolgte und verfolgt das Ziel, die Qualität der rechtlichen Betreuung zu verbessern, eine Anerkennung für die wichtige Arbeit der Berufsbetreuer*innen zu erwirken und angemessene Rahmenbedingungen zu erstreiten.

Thorsten Becker: „Der BdB hat sich zu einem anerkannten Fachverband entwickelt, sein sozialpolitisches Engagement hat ihn zu einem geschätzten Gesprächspartner im politischen Diskurs werden lassen, und auch in der medialen Öffentlichkeit ist die Expertise des BdB gefragt.“