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Frauenbeauftragte gründen Landes-Arbeits-Gemeinschaft

Zehn Personen auf einer Bühne. Im Hintergrund der Schriftzug Wir sind die Delegierten
Bei der 2.Voll-Versammlung für Frauen-Beauftragte aus NRW, Stadthalle Münster-Hiltrup
Foto: Mira Unkelbach

MÜNSTER (kobinet) Der Frauenbeauftragten der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Nordrhein-Westfalen war im Herbst 2022 von der Vollversammlung der Frauenbeauftragen gemeinsam mit sechs weiteren engagierten Frauenbeauftragten das Mandat erteilt worden, die Gründung eine Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Frauenbeauftragten vorzubereiten. Mit einer zweiten Vollversammlung der nordrhein-westfälischen Werkstatt-Frauenbeauftragten wurde nun diese eigene LAG gegründet.

Der Gründungsprozess wurde vom NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW mit seinem Werkstatt-Projekt „Sicher, Stark und Selbstbestimmt – vernetzt!“ moderiert und begleitet sowie vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen finanziell gefördert.

Die Wahl von elf Delegierten bildete den Abschluss dieser Phase und zugleich den Höhepunkt der Versammlung in der Stadthalle Hiltrup. Die gewählten elf Frauen kommen aus ganz NRW. Sie vertreten über 30.000 weibliche Beschäftigte aus Werkstatten in allen Landesteilen.

Sie stehen nun vor der Aufgabe, die Strukturen der LAG mit Leben zu füllen und die notwendige Unterstützung abzusichern. Neben dem Austausch mit den Frauenbeauftragten über die wichtigsten Themen aus Sicht der Frauen in Werkstätten, steht deshalb der Dialog mit Landespolitik, Ministerium und den Landschaftsverbänden im Vordergrund.

Die Gründung der LAG der Werkstatt-Frauenbeauftragten NRW markiert einen wichtigen Schritt in der Interessenvertretung von Frauen in Werkstätten und gilt als Meilenstein für die Bemühungen um Gleichstellung und Frauenrechte in der Eingliederungshilfe. Die Delegierten können sich dabei auch auf die Unterstützung von Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung und Patientinnen und Patienten, verlassen, die erklärte: „Sie sind eine große Macht, eine große Stärke in der Politik!“