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BAG SELBSTHILFE fordert ein patientenzentriertes Gesundheitssystem

Bild zeigt Situationin einem Operationsraum - Ärzte um einen Operationstisch
Arbeit der Ärzte muss sich auf Patienten konzentrieren
Foto: Pixabay/12019

DÜSSELDORF (kobinet) Den gestrigen Tag des Patienten hat die BAG SELBSTHILFE zum Anlass genommen, um auf die entscheidende Rolle von Patientenorganisationen bei der Interessenvertretung von allen Patienten, insbesondere aber auf die von chronisch kranken und behinderten Menschen aufmerksam zu machen.

Als führende Stimme für die Selbsthilfe in Deutschland setzt sich die BAG SELBSTHILFE dafür ein, die Bedürfnisse und Anliegen der PatientInnen in den Mittelpunkt der Gesundheitspolitik zu rücken. Darüber hinaus sieht sie als ihre zentrale Aufgabe, die Gesundheitskompetenz von Patientinnen und Patienten zu schulen, um ihnen zu ermöglichen eigeninitiativ und kompetent als gleichberechtigte Partner im Gesundheitswesen ihre Rechte einzufordern.

„Gesundheitspolitische Diskussionen werden auch heute noch weitgehend von den Interessenvertretern von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen dominiert. Der Tag des Patienten ist ein Anlass, um sich die wichtige Rolle von Patientenorganisationen für die Weiterentwicklung unseres Gesundheitswesens zu verdeutlichen, denn sie stellen sicher, dass die Perspektiven der Betroffenen bei Gesundheitsentscheidungen berücksichtigt werden. Insbesondere die Bedarfe und Rechte von vulnerablen Patientengruppen müssen gestärkt werden, denn sie benötigen unseren besonderen Schutz. Ziel ist ein partizipatives, inklusives und patientenorientiertes Gesundheitswesen“, macht Dr. Martin Danner, Der Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE aus diesem Anlass deutlich.