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Deutschlandticket soll auch 2024 49 Euro kosten

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Berlin (kobinet) Am 22. Januar 2024 fand eine digitale Sondersitzung der Verkehrsminister der Bundesländer statt. Auf dieser Sitzung haben sie festgestellt, dass ihrer Meinung nach die zur Verfügung stehenden Finanzmittel auch in 2024 ausreichen, um das seit 1. Mai 2023 geltende Deutschlandticket weiterhin für den Preis von 49 Euro anzubieten. Gerade vor dem Hintergrund gestiegener Kraftstoffpreise und Personalkosten ist die weiterhin hälftige Finanzierung durch die Verkehrsminister ein wichtiges und eindeutiges Zeichen. Jetzt kommt es nach Ansicht des Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV) auf Bundesverkehrsminister Wissing an.

Nach Meinung des DBV ist das Deutschlandticket durch seine Einfachheit und den sehr attraktiven Preis ein gutes Angebot zur weiteren Nutzung und zum Umsteigen auf Bahn und Bus. Was sich allerdings ändern sollte, sind die unsinnigen Zugangshürden. Das Deutschlandticket gibt es nur im Abonnement, eine Kündigung ist nur mit mindestens 10 Tagen Vorlauf möglich. Menschen ohne Kontoverbindung und ohne Mailadresse (auch Minderjährige) sind ausgeschlossen. Spontankäufe am Automaten sind ebenfalls nicht möglich. Und regionale Angebote gibt es weiterhin nur in Ausnahmefällen. Auch ist eine Ausweitung des Fahrten- und Linienangebots bei der hälftigen Finanzierung durch Bundesländer und Bundesverkehrsminister ausgeschlossen, kritisiert der DBV.

Der DBV wird sich in den nächsten Wochen mit weiteren Verbänden über eine gemeinsame Positionierung zum Deutschlandticket austauschen. Es gilt, das Deutschlandticket weiterzuentwickeln – auch dann, wenn es vielleicht 2025 teurer wird.