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Zusammen gegen Rechtsextremisten

Schülerin mit eigenem Protestplakat gegen die AfD
Heute auf dem Berliner Platz der Demokratie
Foto: sch

Berlin (kobinet) Hunderttausende Menschen sind am Wochenende auf die Straße gegangen, um gemeinsam gegen Rechtsextremisten zu protestieren. Seit Geheimpläne von AfD-Politikern und Neonazis zu rassistischen Deportationen öffentlich wurden, regt sich im ganzen Land heftiger Protest. Ein breites Bündnis aus Sozialverbänden, Fridays for Future und Gewerkschaften hatte auf dem Berliner Platz der Demokratie am Bundestag zur Demo unter dem Motto "Demokratie verteidigen: Zusammen gegen Rechts" aufgerufen.

Berlin zeigte klare Kante für Vielfalt ohne Rassismus. „Die AfD ist für uns keine Alternative“, sagte mir eine junge Frau, die mit ihrer Tochter zum Platz der Republik gekommen war. Hinter ihr hielt ein junger Mann ein Schild hoch und gab kund, was er von dieser Partei hält: „Alle fui Doof“.

Noch nie hab ich hier im Winter so einen Massenauflauf erlebt. Der Verkehr um das Regierungsviertel wurde eingeschränkt. Dennoch haben es behinderte Menschen geschafft dabei zu sein.

Die Petition „Faschisten stoppen!“ zielt auf den AfD-Hardliner Björn Höcke. Weit über eine Million Menschen haben sie unterzeichnet …

Lesermeinungen

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2 Lesermeinungen
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Marion
22.01.2024 10:54

Nur demonstrieren allein, wird nichts bringen. Entscheidend sind am Ende die Wahlen.

Hinweis für den Autor: Es gibt keinen „Berliner Platz der Demokratie“ und „vor dem Bundestag“ gibt es auch nicht, da der Bundestag sich im ganzen Regierungsviertel erstreckt.

Die Demo war gestern auf dem „Platz der Republik“ vor dem Reichstagsgebäude.
Die „Brücke“ zu Menschen mit Behinderungen passte nicht, denn aus Rollstuhlfahrer war es nicht möglich, überhaupt irgendwie in die Nähe der Reichstagswiese zu gelangen. Die barrierefreien Möglichkeiten (U-Bahn) waren nicht nutzbar da die Haltestellen nicht angefahren wurden, die Zuwegungen zu voll oder zu glatt.

Uwe N.
Antwort auf  Marion
23.01.2024 08:24

„…..Die „Brücke“ zu Menschen mit Behinderungen passte nicht, denn aus Rollstuhlfahrer war es nicht möglich, überhaupt irgendwie in die Nähe der Reichstagswiese zu gelangen. Die barrierefreien Möglichkeiten (U-Bahn) waren nicht nutzbar da die Haltestellen nicht angefahren wurden, die Zuwegungen zu voll oder zu glatt.“

Kuck mal an….läuft ja, was Inklusion angeht…..!! Ich meine:
Selbst wenn „nur Demo machen“ nicht so wahnsinig viel bringt (was ich in der tat genauso sehe) so sollten doch auch Menschen mit behinderung, die ja genauso ein recht auf Demo hätten, wenn sie es denn wollten (Gerade für die wäre es wichtig…..Stichwort: Euthanasie), die Möglichkeit dazu haben!! Das bleibt ihnen aber schon dann verwährt, wenn es an allen Ecken und Enden klemmt und die da nicht mal hinkommen können………Daher:

Kuck mal an….läuft ja, was Inklusion angeht…..!!