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Karl Brecks Zeitzeugenbericht aus der Blindenanstalt Neuwied

Screenshot von Karl Breck aus dem Video Hört uns zu
Screenshot von Karl Breck aus dem Video Hört uns zu
Foto: LB RLP

Mainz (kobinet) "In Zeitzeugengesprächen berichten einige behinderte Menschen aus Rheinland-Pfalz über ihre belastende Schulzeit und die Umstände ihrer Unterbringung. Sie erzählen, wie sie Kontakt zur regionalen Anlauf- und Beratungsstelle der Stiftung Anerkennung und Hilfe Rheinland-Pfalz aufgenommen haben. Dabei kommt auch ein Mensch mit Sehbeeinträchtigung zu Wort; er hatte bei allen Entbehrungen das Glück, daß die Braille-Schrift als wichtiges Mittel zur Kommunikation schon früh anerkannt war und in der Schule eingesetzt wurde. So heißt es auf der Internetseite der rheinland-pfälzischen Landesbehindertenbeauftragten zum Filmprojekt "Hört uns zu". Die kobinet-nachrichten weisen heute auf den Zeitzeugenbericht von Karl Breck hin, der damals die Blindenanstalt Neuwied besuchte.



Noch bis in die 1980er Jahre war für Kinder und Jugendliche mit Hörbeeinträchtigungen, aber auch mit Sehbehinderungen der schulische Weg vorgezeichnet. Im Filmprojekt „Hört uns zu“ der Stiftung Anerkennung und Hilfe Rheinland-Pfalz und des früheren Landesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Matthias Rösch, kommen Menschen mit Sinnesbehinderungen zu Wort, die in rheinland-pfälzischen Einrichtungen Leid und Unrecht erfahren haben. Die amtierende und der ehemalige Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Ellen Kubica und Matthias Rösch, haben das Zeitzeugen-Projekt am 13. Dezember vorgestellt. „Das Projekt ‚Hört uns zu‘ ist ein Stück Zeitgeschichte. Die Betroffenenberichte dokumentieren auf eindringliche Art und Weise die strukturelle Gewalt, die Menschen mit Behinderungen in Sondereinrichtungen erfahren haben“, teilten sie mit.

Link zu weiteren Infos über das Filmprojekt „Hört uns zu“ und zu den Interviews mit verschiedenen Zeitzeug*innen

Zeitzeugeninterivew mit Karl Breck