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Nordrhein-Westfalen vereinfacht Nachbarschaftshilfe für Pflegebedürftige

Wappen Bundesland Nordrhein-Westfalen
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Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF (kobinet) Ab dem 1. Januar 2024 gelten Nordrhein-Westfalen neue Regelungen bei der Nachbarschaftshilfe für Pflegebedürftige. Demnach ist die Teilnahme an einem Qualifizierungskurs nicht mehr zwingend notwendig. Es reicht die Kenntnis des Informationsangebots der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz beziehungsweise der Broschüre „Nachbarschaftshilfe – Tipps und Informationen für Helfende “ aus. Helferinnen und Helfer erhalten so in komprimierter Form das notwendige Wissen für ihr bürgerschaftliches Engagement.

Die Broschüre gibt einen Überblick über die Möglichkeiten der Nachbarschaftshilfe, die Nutzung des Entlastungsbetrags und die zu beachtenden Rahmenbedingungen. Gleichzeitig gibt sie wesentliche Informationen für die Tätigkeit der Nachbarschaftshilfe an die Hand. Sie beschreibt Krankheitsbilder und Besonderheiten, die mit einer Pflegebedürftigkeit einhergehen können und den Umgang mit den damit verbundenen Herausforderungen.

Sie informiert darüber wie man sich im Falle benötigter Erster Hilfe richtig verhält und erklärt worüber die Nachbarschaftshelfer informiert sein sollten, wenn sie pflegebedürftige Menschen unterstützen.

Wer nach dem Lesen dieser Broschüre Interesse an weiteren Informationen und an der Vernetzung mit anderen Helfenden hat, ist eingeladen, das kostenfreie Kursangebot „Fit für die Nachbarschaftshilfe“ der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz in Anspruch zu nehmen.

Die Broschüre steht ab sofort auf der Seite der Nachbarschaftshilfe zur Verfügung.