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Meilenstein für inklusive Kunst und Kultur

Gruppe von Frauen und Männern, auch mit Rollstuhl in einem Halbkreis vor Tafeln mit Notizzetteln
UN-Label Eröffnungsgespräch unter den Referentinnen und Referneten
Foto: Lucie Ella Photography

KÖLN (kobinet) Mit dem Projekt "L.I.K. – Labor für inklusive Kultur" wurde in Köln ein bedeutender Schritt für die freie Szene der darstellenden Kunst getan. Das Un-Label Studio öffnet seine Türen und ist bundesweit einer der ersten Orte, an dem die freie Szene inklusive und intersektionale Kunst und Kultur erproben, erlernen und entwickeln kann. Das neue Un-Label Studio bietet eine barrierefreie Umgebung mit Probe- und Seminarraum, Büro und einem großzügigen Garten inmitten von Köln-Ehrenfeld.

In den kommenden Jahren wird das Studio als offener Probeort für die freie Szene dienen, Künstler:innen mit Behinderung Residenzaufenthalte ermöglichen sowie Platz für mixed-abled Masterclasses mit internationalen Künstler:innen und für verschiedenste Fortbildungen bieten. Außerdem möchte Un-Label dort Kooperationen mit Akteuren der inklusiven und intersektionalen Kulturarbeit anstoßen. Zugleich soll das Un-Label Studio auch Raum der Begegnung für Künstlerinnen und Künstler, Kulturbegeisterte und Menschen aus dem Stadtteil werden.

„Das Un-Label Studio wird zum Motor einer inklusiven Stadtentwicklung und ein lebendiger Treffpunkt für Stadtgesellschaft und Kultur. Wir verfolgen das Ziel, Menschen mit Behinderung zu ermächtigen und ihnen Zugang zur Kultur zu ermöglichen. Das Studio bietet einen idealen Arbeits- und Ausbildungsplatz für Kulturakteure der Tanz- und Theaterszene und ist ein gelebter Inklusionsort, an dem gemeinsam gearbeitet und geforscht wird“, erklärt Lisette Reuter, Leiterin von Un-Label.