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Marcel Heinz hat Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt geschafft

Marcel Heinz
Marcel Heinz
Foto: Kreisverwaltung Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg (kobinet) Im Hinblick auf die Reform des Werkstättensystems hört man Immer wieder, was alles angeblich nicht bei der Inklusion von Menschen, die herkömmlich in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, geht. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm gibt es demgegenüber vielfältige positive Beispiele für die Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. "Aktuell sind es über vierzig Betriebe im Landkreis, in denen Menschen mit einer geistigen, körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung mit ihren guten Kompetenzen und ihrer Fachlichkeit beschäftigt sind", heißt es in einem von der Kreisverwaltung des Eifelkreis Bitburg-Prüm veröffentlichten Beitrag. Am Beispiel von Marcel Heinz zeigt die Kreisverwaltung auf, dass auch nach dem Besuch einer Schule für ganzheitliche Entwicklung Türen für eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt geöffnet werden können.



„Marcel Heinz (26 Jahre) besuchte eine Schule für ganzheitliche Entwicklung. Während der Schulzeit absolvierte er bereits Praktika in verschiedenen Betrieben. Später führte er eine zweijährige innerbetriebliche Berufsbildungsmaßnahme (analoge Berufsbildungsmaßnahme in einer Werkstatt für behinderte Menschen), begleitet durch den Bürgerservice Bitburg, durch. Marcel Heinz arbeitete zunächst vier Jahre bei einer Firma für Innenausbau; seit dem 01.08.2022 hat er nun ein Beschäftigungsverhältnis bei Krämer Dienstleistungen in Hersdorf. Hier kann er von seinen beruflichen Vorerfahrungen profitieren. Er unterstützt bei Hausentrümpelungen, Renovierungs- und Innenarbeiten in Häusern, Mithilfe bei Maurer- und Holzarbeiten, Hausmeister- und Hilfstätigkeiten im Garten- und Landschaftsbereich“, heißt es im Bericht der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm.

Weiter heißt es dort: „Marcel Heinz ist stolz, den Führerschein zu haben und fährt mit dem Auto zur Arbeit. Außerdem hat er zwischenzeitlich noch den Staplerschein erhalten. Es finden regelmäßige Besuche durch die sozialpädagogische Fachkraft des Bürgerservice an der Arbeitsstelle statt, wodurch ein erfolgreiches Jobcoaching gelingt. Marcel Heinz freut sich über die gute Aufnahme im Betrieb: ‚Mir machen die handwerklichen Tätigkeiten Spaß. Hier kann man am Tagesende die Früchte der Arbeit sehen. Täglich gehe ich gerne zur Arbeit und fühle mich geschätzt. Meine Kollegen stehen mir mit Rat und Tat zur Seite.‘ Firmenchef Manfred Krämer bestätigt: ‚Durch die Sicherstellung von dauerhaften Ansprechpartnern kann Marcel kleine Aufgaben und Zuarbeiten sehr gut erledigen. Es ist schön, allen zu zeigen, dass durch das abgestimmte Miteinander echte Inklusion gelingen kann.’“

Link zum vollständigen Bericht der Kreisverwaltung des Eifelkreis Bitburg-Prüm