
Foto: Henning Schacht
Berlin (kobinet) Für den Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Jürgen Dusel, ist auch im Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen der personenzentrierte Ansatz die richtige Lösung. "Der Mensch steht im Mittelpunkt, seine Unterstützung oder Assistenz erfolgt dort, wo er seine Arbeit verrichtet, ob in der Werkstatt oder in einem Unternehmen. Behinderte Menschen müssen ihren Rucksack mit ihren Teilhabeleistungen packen können, so dass diese überall dort erbracht werden kann, wo behinderte Menschen arbeiten." Diese Haltung, die Jürgen Dusel bereits bei der Werkstatträtekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion geäußert hat, bekräftigte dieser nun im neuesten Inklusionsnewsletter des Behindertenbeaufrragten der Bundesregierung, in dem er auf die aktuelle Diskussion zur Reform des Systems der Werkstätten für behinderte Menschen einging.
„Das Thema Inklusion in der Arbeitswelt wird schon seit Längerem öffentlich heiß diskutiert, vor allem dann, wenn es um die Arbeit in den Werkstätten für behinderte Menschen geht. Insbesondere die viel zu geringe Vermittlungsquote auf den ersten Arbeitsmarkt – sie liegt bei unter einem Prozent! – und die schlechte Entlohnung sind die strittigsten Punkte. Ich habe kürzlich die Werkstatträtekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion mit dem Titel ‚Entgelt und Arbeitsmarkt – Wie geht es weiter mit den Werkstätten?‘ besucht, und habe hier meine Position deutlich gemacht. Für mich ist auch im Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen der personenzentrierte Ansatz die richtige Lösung: Der Mensch steht im Mittelpunkt, seine Unterstützung oder Assistenz erfolgt dort, wo er seine Arbeit verrichtet, ob in der Werkstatt oder in einem Unternehmen. ‚Behinderte Menschen müssen ihren Rucksack mit ihren Teilhabeleistungen packen können, so dass diese überall dort erbracht werden kann, wo behinderte Menschen arbeiten‘, so habe ich es auf der Werkstatträtekonferenz zusammengefasst. Lesen Sie dazu auch den Artikel in den Kobinet-Nachrichten. Ich werde mich auch weiter in den Gesetzgebungsprozess der Reform der Werkstätten einbringen, der jetzt konkret wird“, schreibt Jürgen Dusel im neuesten Inklusionsnewsletter des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung.
Link zum Inklusionsnewsletter des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung





Kann man die Rede von Dusel auf der Konferenz irgendwo nachlesen oder sehen?