
Foto: ht
FRANKFURT am MAIN (kobinet) In Hessen leben rund 300.000 Frauen mit Behinderungen. Ihre Lebensbedingungen und Chancen zu verbessern, das ist das Ziel des Hessischen Koordinationsbüros für Frauen mit Behinderung (HKFB), das in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert. Als bundesweit erste hauptamtlich tätige Organisation der Frauen mit Behinderung startete es im Jahr 1993 zunächst als Modellprojekt, inzwischen erhält es eine Regelfinanzierung, federführend durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration. Seit dem Jahr 2015 ist der Paritätische Wohlfahrtsverband Hessen Träger des HKFB.
„Trotz zunehmender gesellschaftlicher Bestrebungen für Inklusion unterscheidet sich die Situation von Frauen mit Behinderungen nach wie vor in vielerlei Hinsicht von der nicht behinderter Frauen und behinderter oder nicht behinderter Männer. Frauen mit Behinderung sind oft von doppelter Diskriminierung betroffen“, so Dr. Yasmin Alinaghi, Landesgeschäftsführerin des Paritätischen Hessen.
„Das diesjährige Jubiläum ist auch ein Anlass, auf die Herausforderungen, die noch vor uns liegen, zu blicken. Das Koordinationsbüro wird weiterhin daran arbeiten, die Grenzen, denen Frauen mit Behinderung bei der Realisierung einer gleichberechtigten Partizipation begegnen, mindestens aufzuweichen“, so Rita Schroll, Leiterin des HKFB.




