
Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY-SA 4.0 .
Düsseldorf (kobinet) Nach der Sondersitzung des Bundesgesundheitsausschusses zur Zukunft der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) am 9. August erhält der GKV-Spitzenverband künftig die volle Kontrolle in Haushalts- und Finanzierungsfragen und bestimmt damit auch über die Qualifikation der Berater und über die wissenschaftliche Begleitung. Dies kritisiert der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende des VdK Horst Vöge und macht diesen fassungslos: "Von unabhängiger Beratung, Neutralität und Unterstützung im Sinne der Patienten kann in Zukunft keine Rede mehr sein. Die Patienten sind die großen Verlierer und werden durch die massiven Einflussmöglichkeiten des GKV-Spitzenverbands schlichtweg allein gelassen."
Die UPD hänge damit chancenlos im Fangnetz des GKV-Spitzenverbands. Hier müsse endlich ein Weg aufgezeigt werden, die UPD aus Steuermitteln zu finanzieren, fordert der VdK-Landesvorsitzende von Nordrhein-Westfalen.
Link zum kobinet-Bericht vom 10. August 2023 über die Sondersitzung




