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behindert und verrückt feiern Pride Parade am 9. September in Berlin

Banner der Pride Parade in Berlin
Banner der Pride Parade in Berlin
Foto: Pride Parade Berlin

Berlin (kobinet) Am 9. September 2023 findet wieder die "behindert und verrückt feiern“ Pride Parade statt. "Die erste Pride Parade rollte 2013 durch Berlin: Dieses Jahr feiern wir bereits unser 10. Jubiläum! Ab 15 Uhr werden behinderte Menschen, Menschen mit und ohne psychiatrische Diagnosen und ihre Unterstützer*innen unterwegs sein. Wir werden uns selbstbewusst so zeigen, wie wir sind, und gegen Diskriminierung demonstrieren", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.



Nachdem die letzten zwei Paraden als Online-Veranstaltungen stattgefunden hatten, ist das Motto dieses Jahr: „Behindert und verrückt – auf die Straße zurück!“ „Wir wollen nicht zu übersehen sein: Seit 29 Jahren steht im Grundgesetz, dass niemand wegen seiner Behinderungen benachteiligt werden darf. Unser Alltag ist aber oft noch ein ganz anderer. Und wenn sich Ende August Deutschland in Genf der 2. Staatenprüfung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention stellt, wird es vermutlich wieder gravierende Beanstandungen geben. Dass es besser werden muss, dafür rollen_humpeln_gehen wir auf die Straße“, teilten die Veranstalter*innen der Pride Parade mit.

Die Pride Parade startet am U-Bahnhof Hermannplatz. Dann tanzt der Zug mit einem Zwischenhalt an der Kottbusser Brücke zum Café Südblock am Kottbusser Tor. Dort gibt es die Schlusskundgebung mit einem Bühnenprogramm. Auftreten werden u. a.: Pablonski Bader, FaulenzA und Supa Star Soundsystem. „Außerdem verleihen wir die ‚Glitzerkrücke‘ als Negativpreis an Vereine, Unternehmen, Institutionen oder Gesetze, die Behinderte und psychisch Kranke besonders ausgrenzen und benachteiligen. Die Parade möchte einen sicheren, barrierearmen Raum anbieten – damit alle zusammen ein politisches Zeichen setzen können: Unter anderem werden die Redebeiträge in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Die Pride Parade wird von einem Bündnis aus behindertenpolitischen, psychiatriekritischen, feministischen und queeren Einzelpersonen organisiert“, teilten die Veranstalter*innen mit.

Link zur Website: https://www.pride-parade.de

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