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Special Olympics waren Doppel-Wumms für Inklusion

Links das Maskottchen der Speciall Olympics World Games Berlin 2023, rechts daneben die Ansprechpartner für die Presse
Bei der Abschluss-Pressekonfernez der Special Olympics World Games Berlin 2023 in der Messe in Berlin am 25. Juni 2023
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023 / Juri Reetz

BERLIN (kobinet) Die Special Olympics World Games Berlin 2023 war eine überwältigende und wegweisende Veranstaltung, darüber sind sich bei der abschließenden Pressekonferenz alle einig. Alle Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern deutlich übertroffen: Insgesamt 330.000 Menschen besuchten die Weltspiele, die Wahrnehmung in Fernsehen und allen anderen Medien war überragend. Die Athletinnen und Athleten waren völlig begeistert und genossen durchweg die großartige Stimmung an den acht Wettbewerbsorten in und um Berlin.



„Dies waren meine ersten Weltspiele überhaupt. Ich hatte die Chance, so viele Dinge zu tun. Ich möchte nicht, dass es zu Ende geht! Das Maskottchen war ‚Unity‘ – die Vereinigung von Ländern auf der ganzen Welt, und Berlin hat das perfekt gemacht, und das nächste Gastgeberland sollte das auch tun,“ sagte Hanna Atkinson, Botschafterin von Special Olympics.

Der deutsche Freiwasserschwimmer Leo Heckel, der zwei Silbermedaillen gewann, war ebenfalls sehr begeistert. „Ich fand es ganz toll bei den Weltspielen“, sagte er. „Und erfolgreich war ich auch, mit zwei Silbermedaillen. Mein Highlight war das Unified Rennen mit meinem Partner Adrian. Wir haben zwar gegen die Engländer verloren, aber mit Ehre. Und Silber ist super“.

Lobende Worte gab es auch von Mary Davis, CEO von Special Olympics International. „Diese Spiele werden in den kommenden Jahren als die ‚Happy Games‘ bekannt sein – alle sind zusammengekommen, um die Botschaft der Inklusion zu verbreiten“, sagte Davis. „Berlin hat die Mauern der Trennung und Ausgrenzung niedergerissen und durch die Kraft des Sports bei diesen Spielen Brücken der Inklusion gebaut. Wir können so viele Premieren feiern – 48 Prozent weibliche Teilnehmende, mehr Unterzeichnungen mit internationalen Sportverbänden als je zuvor. Wir haben das größte Jugendtreffen in der Geschichte von Special Olympics abgehalten mit mehr als 100 Jugendleiter*innen aus der ganzen Welt. Zum ersten Mal wurde eine weibliche Vorsitzende des Globalen Athletenkongresses gewählt. Gemeinsam sind wir wirklich unschlagbar!“

Tief beeindruckt zeigte sich auch Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und für Heimat. „Die Special Olympics waren ein voller Erfolg, weil sie ein Doppel-Wumms für Inklusion waren.