Menu Close

Bundesrat hat Entschließungsantrag zum nicht-invasiven Pränataltest zugestimmt

Bundesratsgebäude
Bundesratsgebäude
Foto: Bundesrat / Christian v. Steffelin

Berlin / Bremen (kobinet) Die Bremische Bürgerschaft hat in seiner Sitzung im März 2023 den Senat dazu aufgefordert, eine Bundesratsinitiative zum Thema "nicht-invasive Pränataltests (NIPT)" auf den Weg zu bringen. Dieser Initiative der Bremer Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz Claudia Bernhard hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 16. Juni nun zugestimmt. Damit wird die Bundesregierung aufgefordert, ein Monitoring zur Umsetzung und zu den Folgen des Beschlusses der Kassenzulassung von nicht-invasiven Pränataltests zu implementieren. Dadurch sollen zeitnah belastbare Daten zu verschiedenen Aspekte erhoben und ausgewertet werden. Außerdem soll ein Expertengremium eingesetzt werden, das die rechtlichen, ethischen und gesundheitspolitischen Grundlagen der Kassenzulassung des NIPT prüft, heißt es vonseiten der Bremer Senatorin.

„Für das Ziel einer selbstbestimmten Entscheidung über die Inanspruchnahme von Tests und den verantwortungsvollen Umgang mit den Ergebnissen, brauchen wir dringend eine bundespolitische Debatte. Nur mit abgesicherten Standards kann dieses ethisch und frauenpolitisch so wichtige Thema auf eine gute Grundlage gestellt werden. Ich begrüße es deswegen sehr, dass der Bundesrat unserem Antrag gefolgt ist“, so Gesundheits- und Frauensenatorin Claudia Bernhard.

Weitere Informationen zum nicht-invasiven Pränataltest (NIPT) können der Pressemitteilung vom 24. April 2023 entnommen werden: www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/bremer-senat-plant-bundesratsinitiative-zu-nicht-invasiven-praenataltests-423085?asl=

Link zur Presseinformation der Senatorin vom 16. Juni 2023

Link zum Bericht des Weser Kurier zum Thema