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Menschen mit Alzheimer nicht ausschließen

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten, Mann mit vollem weißem Haar, weißem Hemd mit Schlips und dunklem Anzug
Pressefoto Hubert Hüppe
Foto: René Golz

BERLIN (kobinet) Anlässlich des heutigen Welt-Alzheimertags fordert der Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange von Menschen mit Behinderungen im Gesundheitsausschuss, Hubert Hüppe, dass Menschen mit Alzheimer dürfen nicht ausgeschlossen werden. Die Diagnose Alzheimer ist ein großer Einschnitt im Leben und bringt für Erkrankte und ihre Angehörigen große Veränderung mit sich. Alzheimer im Alltag zu bewältigen, stellt sie vor enorme Herausforderungen. Sorgen, Ängste und Zweifel belasten sie zusätzlich. Es ist daher besonders wichtig, auf das Thema aufmerksam zu machen.

Weltweit gibt es zirka 55 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft geht davon aus, dass bis zum Jahr 2050 mehr als 152 Millionen Menschen von der neurodegenerativen Erkrankung betroffen sein werden. In Deutschland sind jetzt ungefähr 1,8 Millionen Menschen von diesen Erkrankungen betroffen.

Auch wenn gegenwärtig eine Heilung der Alzheimer-Krankheit nicht möglich ist, kann durch medizinische Behandlung, Beratung, soziale Betreuung, professionelle Pflege und vieles mehr den Betroffenen geholfen werden.

Es ist wichtig, so betont Hüppe, dass Menschen mit Alzheimer Gemeinschaft erfahren, persönliche Verbindungen pflegen und sich als gleichberechtigter Teil der Gesellschaft erleben können. Initiativen, die sich bundesweit dafür engagieren, müssen unterstützt werden.

In diesem Zusammenhang fordert der Bundestagsabgeordnete: „Teilhabe für Menschen mit Alzheimer und ihre Angehörigen braucht Sensibilität und Offenheit. Jeder kann dazu beitragen, dass sich Menschen trotz und mit ihrer Alzheimererkrankung zugehörig fühlen und Gemeinschaft als selbstverständlichen Teil ihres Lebens erfahren“.