Menu Close

Engagement braucht Anerkennung

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) In Baden-Württemberg ist bürgerschaftliches Engagement besonders hoch. Nach einer Umfrage liegt die Quote bei rund 46,1 Prozent. Im Zusammenhang mit der heute beginnenden bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements unter dem Motto „Engagement macht stark!“ fordert der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg die Anerkennungskultur und Rahmenbedingungen für freiwillig Engagierte im Land zu verbessern.

Dazu zählt dieser Verband auch Vergünstigungen im öffentlichen Nahverkehr, aber auch in Kultur- und Freizeiteinrichtungen.

„Bürgerschaftliches Engagement kann nicht hoch genug geschätzt und auch wertgeschätzt werden, politisch und gesellschaftlich. Freiwillige werden mehr denn je gebraucht, sei es in der Nachbarschaftshilfe, bei der Hausaufgabenbetreuung, im Vereinswesen oder in Krisenzeiten, wenn es um die die Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine geht“, sagt Ursel Wolfgramm, Vorstandsvorsitzende des PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg.

Der Anteil freiwillig engagierter Menschen sei in den letzten zwanzig Jahren in Deutschland gestiegen mit Baden-Württemberg als Spitzenreiter im Bundesvergleich. Allerdings sei zu erwarten, dass dieser Trend nicht anhält. In der Vereinslandschaft zeichne sich bereits jetzt ein Strukturwandel ab, indem die Anzahl der Neugründungen zurückgehe. „Die Motivation für Engagement ist im Wandel, vom lang- zum kurzfristigen bis hin zum projekthaften. Auch die Engagementfelder verändern sich. Bei jungen Menschen findet viel digital statt“, so Wolfgramm weiter.