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21 Projekte für den Inklusionspreis Nordrhein-Westfalen nominiert

Wappen Bundesland Nordrhein-Westfalen
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Foto: Gemeinfrei, public domain

Düsseldorf (kobinet) Auf den mit insgesamt 32.000 Euro dotierten nordrhein-westfälischen Inklusionspreis haben sich mehr als 100 Projekte und Initiativen beworben. Vor der Preisverleihung am 22. September 2022 hat der nordrhein-westfälische Sozialminister Karl-Josef Laumann nun die 21 nominierten Projekte für den in neun Kategorien vergebenen Preis bekannt gegeben. Sie kommen aus Aachen (2 Projekte), Bergisch Gladbach, Bergkamen, Bielefeld, Bocholt, Bonn, Dortmund (3 Projekte), Frechen, Hagen, Hamm, Heek, Köln, Meckenheim, Nettersheim, Schwerte, Soest, Stolberg und Willich, wie es vonseiten des nordrhein-westfälischen Sozialministeriums heißt.

„Wenn es um die Inklusion von Menschen mit Behinderung geht, dann tut sich viel in Nordrhein-Westfalen. Das zeigen auch in diesem Jahr wieder die vielen Bewerbungen für den Inklusionspreis. Es ist wichtig, dass wir das Engagement der Menschen, die hinter diesen Projekten stehen, gesellschaftlich in den Mittelpunkt rücken. Sie tragen dazu bei, dass Menschen mit Behinderungen ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben führen können. Hierfür gebührt ihnen ein großes Dankeschön“, erklärte Minister Laumann.

Den Hauptpreis verleiht das Sozialministerium in Kooperation mit der Sportabteilung der Staatskanzlei in diesem Jahr zum Schwerpunktthema „Inklusion durch Sport“. Dazu erklärte Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt: „Viele Sportvereine leisten im Bereich Sport und Inklusion bereits eine tolle Arbeit für gemeinsames Sporttreiben behinderter und nicht-behinderter Menschen. Daher freuen wir uns, dass der Hauptpreis in diesem Jahr in der Kategorie Sport vergeben wird“. Der erste Platz wird mit 5.000 Euro ausgezeichnet, der zweite Platz mit 4.000 Euro und der dritte Platz mit 3.000 Euro.

Darüber hinaus vergibt das Sozialministerium jeweils einen Fachpreis in den Kategorien „Arbeit und Qualifizierung“, „Freizeit und Kultur“, „Schulische, außerschulische und frühkindliche Bildung“ und „Barrieren abbauen – Zugänge schaffen“. Die Gewinner erhalten jeweils 3.000 Euro. Außerdem verleiht die NRW-Stiftung einen mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis zum Thema „Heimat ohne Hindernisse“. Minister Laumann wird die von einer Jury aus Fachleuten und Vertreterinnen und Vertretern der Behindertenselbsthilfe gekürten Gewinner am 22. September 2022 in Düsseldorf auszeichnen.

Bewerben konnten sich Vereine, Initiativen, Netzwerke, Selbsthilfegruppen, Kirchen, freie und öffentliche Träger, Unternehmen, Verbände, Bildungseinrichtungen, Kindergärten und Schulklassen, die sich das Thema Inklusion auf ihre Fahnen geschrieben haben. Der Inklusionspreis des Landes Nordrhein-Westfalen wird alle zwei Jahre vergeben. In Nordrhein-Westfalen leben mehr als dreieinhalb Millionen Menschen mit Behinderungen. Rund zwei Millionen von ihnen sind schwerbehindert.

Weitere Informationen zum Inklusionspreis und eine Liste der 21 nominierten Projekte und Initiativen gibt es unter www.mags.nrw/inklusionspreis.