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VdK: Wegfall der Hinzuverdienstgrenze hilft älteren Geringverdienern nicht

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung will Medienberichten zufolge die Hinzuverdienstgrenzen für alle Arbeitnehmer*innen streichen, die nach einem vorzeitigen Renteneintritt nebenher noch arbeiten. So soll dem Fachkräftemangel begegnet werden. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele: "Das Wegfallen der Hinzuverdienstgrenzen für Frührentner hilft vor allem jenen, die ohnehin schon ordentliche Renten bekommen. Sie können dann den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand besser gestalten. Für sie freut uns diese Regelung, denn der VdK fordert schon lange höhere Hinzuverdienstgrenzen. Nur hilft das nicht Arbeitnehmern in besonders belastenden Berufen und älteren Versicherten, die aufgrund zu geringer beruflicher Qualifikation keine Chancen haben, bis zum Alter von 67 Jahren zu arbeiten. Sie landen in der Arbeitslosigkeit, und es droht ihnen Altersarmut."

„Ein höherer Hinzuverdienst für Frührentner ist für diese Menschen keine Lösung. Sie brauchen besondere Angebote wie zum Beispiel öffentlich geförderte Beschäftigungsmöglichkeiten. Für die, die zu krank sind zum Arbeiten, wird eine ausreichend hohe Erwerbsminderungsrente gebraucht“, betonte Verena Bentele.