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Den Ärmsten muss dauerhaft geholfen werden

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Wenn man den aktuellen Preisanstieg in das Verhältnis zum Haushaltseinkommen sehr vieler setzt, dann zeigt sich unübersehbar, dass Rekordinflation und dramatische Preisanstiege für Energie und Lebensmittel die Rentnerinnen und Rentner, Bezieher vom Transferleistungen, Geringverdienende und Erwerbsminderungsrentner schon jetzt besonders hart treffen. Deshalb fordert SoVD-Präsident Adolf Bauer, das Ölembargo mit einem sozialen Klimageld zu flankieren.

SoVD-Präsident Adolf Bauer ist besorgt: „Wer schon vor dem Krieg gerade so über die Runden gekommen ist, weiß heute nicht, wovon er am Ende des Monats leben soll. Das belegt nicht zuletzt auch die stark gestiegene Nachfrage bei den Tafeln.“

Um die Folgen des nun beschlossenen, teilweisen Ölembargos für Menschen mit kleinen Einkommen abzumildern, muss die Bundesregierung, so fordert der Sozialverband Deutschland, den Betroffenen nun mit gezielten Maßnahmen schnell, unbürokratisch und dauerhaft helfen. Adolf Bauer stellt dazu fest: „Die Entlastung derer, die durch die Preisentwicklung in Relation zum verfügbaren Einkommen am höchsten belastet sind, muss zielgerichtet und nachhaltig sein.“

Der SoVD begrüßt daher die Vorschläge für eine Erhöhung der Regelsätze und ein soziales Klimageld, das alle kleinen und mittleren Einkommen erreicht - also auch Rentnerinnen und Rentner sowie Arbeitslosen. „Bis dahin brauchen wir einen sofortigen monatlichen Zuschlag von 100 Euro für alle Grundsicherungsbeziehenden, ein weiteres Entlastungspaket speziell für Rentnerinnen und Rentner, sowie die schnellstmögliche Umsetzung der Mindestlohnanhebung auf 12 Euro“, so Bauer.

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