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Fragen nach Diskriminierung in Bus und Bahn

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Foto: ht

DRESDEN (kobinet) Noch bis zum 30. Juni sammelt das Antidiskriminierungsbüro Sachsen im Rahmen des Projektes „Wir fahren fair – Wie kann eine diskriminierungsfreie Nutzung des ÖPNV gelingen?“ Erfahrungen zu möglichen Diskriminierungen bei der Nutzung von Bus und Bahn. Das Ziel dieser Umfrage ist es, einen Leitfaden für einen diskriminierungsfreien Öffentichen Personennahverkehr zu erstellen.

Diskriminierungserfahrungen bei der Nutzung von Bus und Bahn gehören leider zum Alltag vieler Menschen. In der von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes veröffentlichten Studie „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“ (2017) ergab die Repräsentativbefragung, dass Diskriminierungen mit 40,7 Prozent am zweithäufigsten im Lebensbereich Öffentlichkeit und Freizeit stattgefunden haben.

Zugleich gibt es im Bereich ÖPNV im Umgang mit und der Bekämpfung von Diskriminierung noch wenig Handlungswissen und Handlungssicherheit. Oftmals wissen Betroffene nicht, dass sie ein Recht auf Gleichbehandlung auch bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel haben, sehen keine Handlungsmöglichkeiten oder sie trauen sich nicht, zu intervenieren. Diese Umfrage soll nun dazu beitragen, dem Wissen über Diskriminierungen im ÖPNV eine Fundament zu geben, auf dessen Grundlage allgemeine Erfordernisse abgeleitet werden können.

Die Teilnahme an dieser Umfrage ist vollkommen anonym und kann über ein Online-Formular auf dieser Webseite erfolgen