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Lebenshilfe drängt auf Corona-Pflegebonus auch für Beschäftigte der Behindertenhilfe

Ulla Schmidt
Ulla Schmidt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundesvereinigung Lebenshilfe kritisiert den Beschluss der Bundesregierung vom 30. März zum Corona-Pflegebonus scharf. Mitarbeitende in der Behindertenhilfe sollen demnach erneut keine finanzielle Anerkennung erhalten.

Dazu erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe: "Wir sind tief enttäuscht. Beschäftigte in der Behindertenhilfe haben in der Corona-Zeit ganz Außerordentliches geleistet, sie dürfen beim Pflegebonus nicht erneut übergangen werden. Sie waren rund um die Uhr für die Menschen mit Behinderung da, die während der Lockdowns über Wochen in ihren Wohnstätten isoliert waren, die ihr Zuhause nicht mehr verlassen und keinen Besuch von Angehörigen bekommen durften. Die Mitarbeitenden betreuten, versorgten und pflegten die Menschen nicht nur, sie gaben ihnen auch Halt und Trost in dieser extrem beängstigenden Situation. Deshalb haben Beschäftigte der Behindertenhilfe genauso eine finanzielle Anerkennung verdient wie Pflegepersonal im Krankenhaus oder in der Altenhilfe.“

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

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