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Sachsen-Anhalt meldet deutlich steigende Unfallzahlen bei Elektrorollern

E-Roller, der mitten auf dem Gehweg steht
E-Roller, der mitten auf dem Gehweg steht
Foto: omp

MAGDEBURG (kobinet) Gestern hat die Innenministerin von Sachsen-Anhalt, Tamara Zieschang, die vorläufige Verkehrsunfallbilanz für das Jahr 2021 vorgestellt. Dabei musste sie eine deutlich steigende Zahl von Unfällen konstatieren, an den Fahrerinnen und Fahrer von Elektrorollern beteiligt waren.

Die Ministerin musste insgesamt auf eine steigende Zahl von Verkehrsunfällen verweisen, konnte jedoch sagen, dass die Zahl der Verletzten und bei Unfällen Getöteten seit sieben Jahren rückläufig ist.

Probleme bereiten offensichtlich die Zahl der Unfälle beim Nutzen von Elektrofahrrädern und beim Fahren mit Elektrorollern. Obwohl dies von der Anzahl her nur wenige Unfälle waren, steigen sie doch deutlich an. Bei Elektrofahrrädern mit Tretunterstützung wurden 222 Unfälle registriert, was einem Anstieg von 33 Prozent entspricht. Ihr Anteil an allen Fahrradunfällen liegt bei neun Prozent. Dabei stieg auch die Zahl der Verletzten um gut ein Drittel auf 185. Fünf Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer starben.

Von den Nutzerinnen und Nutzern von Elektrorollern waren im vorigen Jahr in Sachsen-Anhalt 74 an Verkehrsunfällen beteiligt. Das waren immerhin 45 mehr als im Jahr 2020. Bei zwei von drei dieser Unfälle wurden Menschen verletzt, insgesamt waren das 49 Menschen.

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