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VdK kritisiert fahrlässige Corona-Politik

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Am 2. April läuft die Übergangsregelung für die bisherigen Schutzmaßnahmen aus dem Infektionsschutzgesetz aus. Ob noch eine Maskenpflicht etwa im öffentlichen Nahverkehr gilt, legen dann die Bundesländer fest. Weitergehende Beschränkungen können nur noch verhängt werden, wenn das Landesparlament für Hotspots eine kritische Lage feststellt. Darauf weist die VdK-Präsidentin Verena Bentele hin und bezeichnet daher die Corona-Politik der Bundesregierung als fahrlässig.

"Die Corona-Politik der Bundesregierung ist fahrlässig: Angesichts der hohen Infektionszahlen fordert der VdK, dringend grundlegende Corona-Schutzmaßnahmen wie die Maskenpflicht in Geschäften bundesweit über den 2. April hinaus zu verlängern. Viele Menschen mit einer chronischen Krankheit, einer Behinderung aber auch ältere Menschen haben Angst, angesichts von aktuell bis zu 300.000 Neuinfektionen pro Tag sich mit Corona anzustecken. Ihr Schutz muss oberste Priorität haben. Stattdessen ist nun durch das geänderte Infektionsschutzgesetzt und die sogenannte 'Hotspot'-Regelung Chaos vorprogrammiert. Diese Regelung droht zudem vor Gericht aufgehoben zu werden. Die Regierung wiederholt damit Fehler der Vergangenheit, aus denen sie längst hätte lernen müssen", erklärte Verena Bentele.

Für verheerend hält der VdK zudem, dass es ab Juni 2022 keine kostenlosen Schnelltests mehr geben soll: Das gelte für die Bürgertests, aber auch bei Verdacht auf eine Infektion. Das breite Netz an Testzentren würde dann abgebaut. Damit gäbe die Bundesregierung ein entscheidendes Messinstrument in der Pandemie aus der Hand. Nur die massenhaften Tests in den Testzentren lassen nach Ansicht des VdK ein einigermaßen aktuelles Bild vom Infektionsgeschehen zu. Das sei notwendig, um die Pandemie weiter zu begleiten und weitere Schutzmaßnahmen zu treffen. "Denn die Corona-Pandemie wird auch nach dem Sommer 2022 keineswegs vorbei sein", betonte Verena Bentele.

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sioux50


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Uwe N.
29.03.2022 09:56

Das es die Tasts bald nicht mehr Kostenfrei gibt, ist in der Tat etwas Fragwürdig. Gerade menschen im rentenalter und Menschen mit Behinderung werden da an ihre Finanziellen Grenzen kommen, denke ich.Das mit den Masken, steht ja jedem frei, sie weiterhin zu nutzen. Klar, eine klare regelung wäre hier sicherlich Sinnvoller, da man ja wissen sollte, das wir hier in Deutschland leider klare Ansagen brauchen um auf unsere eigene Sicherheit zu achten..... Traurig aber wahr!!