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LINKE sieht Benachteiligungen

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

BERLIN (kobinet) Mit dem Entlastungspaket der Ampel-Regierung sollten die Mehrbelastungen durch steigende Energiepreise reguliert werden. Der Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE Sören Pellmann sieht in diesem Entlastungspaket soziale Sprengkraft. So sollen Reinigungskräfte mit 300 Euro genauso so hoch entlastet werden wie Immobilienhaie, aber HartzIV-Empfänger sollen nur noch 100 Euro bekommen, was nach den Worten des Abgeordneten diese soziale Sprengkraft zeigt.

Im Rahmen der Einmalzahlungen wird aus der Sicht des Abgeordneten zudem eine riesige Bevölkerungsgruppe gänzlich vergessen. Mehr als 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner erhalten gar keine Einmalzahlung. "Aber genau diese Gruppe von Menschen mit meist sehr geringen Renten wird besonders hart von steigenden Heiz- und Stromkosten getroffen. Es ist völlig unverständlich und nicht hinnehmbar, dass sie gänzlich unberücksichtigt bleiben“, erklärt der Leipziger Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann (DIE LINKE).

Weiter führt Pellmann zu diesem Entlastungspaket aus: „Auch Selbstständige und Kleinunternehmer gehen mit diesem Entlastungspaket entweder gänzlich leer aus oder kommen viel zu kurz. Dieses Paket ist scheinbar löchriger als ein Schweizer Käse. Anstatt Lebensleistungen auch mit der notwendigen Unterstützung anzuerkennen, werden scheinbar lieber Mineralölkonzerne hofiert. Diese machen dank der Preissteigerung nämlich den großen Reibach. Die Bundesregierung kuscht hier erneut vor der Energiewirtschaft und nimmt sie wieder nicht an die kurze Leine. Es wäre längst überfällig“

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