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Diskriminierung in Bus und Bahn

Johanneum am Neumarkt in Dresden in dem sich das Verkehrsmuseum befindet
Verkehrsmuseum / Johanneum in Dresden
Foto: H. Smikac

DRESDEN (kobinet) Mit dem vom Bundes geförderten Projekt "Wir fahren fair!" will die Antidiskriminierungsstelle Sachsen erfragen, wie die Realität von Menschen bei der Nutzung des ÖPNV aussieht, die Benachteiligung oder Diskriminierung erfahren und dies sichtbar machen. Dazu hat die Antidiskriminerungsstelle Sachsen eine entsprechende Umfrage gestartet.

Diese Umfrage richtet sich an Personen, die bei der Nutzung von Bus oder Bahn im öffentlicher Personen Nahverkehr in Sachsen zum Besipiel wegen ihrer Behinderung oder aufgrund rassistischer Zuschreibungen Diskriminierung erlebt haben und diese Erfahrung (anonym) teilen wollen.

Es geht dabei um verschiedene Arten und Formen von Diskriminierung wie eine strukturelle Benachteiligung durch fehlende Barrierefreiheit oder auch um direkte Diskriminierung wie bei rassistischen Beschimpfungen.

Mit dem Projekt sollen Veränderungsprozesse angeschoben werden, die allen Beteiligten eine diskriminierungssensible Perspektive auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln in Sachsen ermöglichen.

Am Ende des Projektes wird es eine Veröffentlichung der Projektergebnisse geben, die als möglichst bundesweit adaptierbarer Handlungsleitfaden nutzbar sein soll.

Alle, die in Sachsen mit dem Öffentlichen Personen Nahverkehr unterwegs sind und sich an dieser Umfrage beteiligen möchten, können das über diesen Link tun.

DRESDEN (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/saefik8