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Dieser Krieg ist schwer zu begreifen – blinde Lehrerin berichtet aus der Ukraine

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Marburg/Lahn (kobinet) Heute vor vier Wochen hat Russland die Ukraine angegriffen und seither ist in dieser Welt vieles nicht mehr so, wie es vorher einmal war. Vor allem die ukrainische Bevölkerung leidet massiv unter den russischen Angriffen, viele mussten schon aus dem Land flüchten. Eine Datenbank zu Hilfsangeboten für behinderte Geflüchtete wurde Anfang der Woche vom Landesbehindertenbeauftragten in Bremen zusammen mit einer Reihe von Partner*innen unter www.hilfsabfrage.de gestartet. Ein vom Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) veröffentlichter Bericht über eine Veranstaltung mit einer blinden Lehrerin in der Ukraine macht deutlich, dass dieser Krieg nur schwer zu begreifen ist und was dieser anrichtet.

„Dieser Krieg ist schwer zu begreifen. Eine blinde Lehrerin berichtet aus der Ukraine“, so lautet der Titel des Beitrags, der heute auf der Internetseite des dvbs veröffentlicht wurde. Dieser beginnt wie folgt:

„‚Ich höre die Schüsse immer lauter. Das heißt, die Russen kommen näher‘, erzählt Tetiana Kostina. Die Lehrerin ist gebürtige Ukrainerin und lebt in Charkiw. Bis vor wenigen Tagen unterrichtete sie noch in einer Blindenschule. Durch einen Luftangriff wurde das gegenüberliegende Gebäude getroffen und das Internat der Blindenschule schwer beschädigt. ‚Unsere Schüler haben das miterlebt. Es war schrecklich!‘ berichtet Tetiana während eines ZOOM-Meetings, zu dem der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS) eingeladen hatte. 100 überwiegend selbst betroffene Teilnehmer*innen kamen virtuell zusammen, um mehr über die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in der Ukraine zu erfahren.“

Link zum vollständigen Bericht des dvbs

Link zur Datenbank mit Hilfsangeboten für geflüchtete behinderte Menschen