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MDR-Magazin Selbstbestimmt mit aktuellen Themen

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Startbild der mdr-Sendung "Selbstbestimmt"
Foto: MDR

Leipzig (kobinet) Am 13. Februar um 8:00 Uhr wird die neueste Ausgabe von Selbstbestimmt - Das Magazin im MDR Fernsehen zum Leben mit Behinderung ausgestrahlt. Dabei greift das Magazin wieder aktuelle Fragen auf und zeigt, wie Inklusion möglich ist, beispielsweise in der Goldbrötchen Bäckerei im Vogtland, wie es in einer Presseinformation heißt.

Das barrierefreies Zusatzangebot mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) und Audiodeskription wird ab dem 11. Februar, 18:00 Uhr vorab in der ARD Mediathek und am 13. Februar, 8:00 Uhr im Livestream des MDR-Fernsehen gesendet. Folgende Berichte stehen dieses Mal im Programm:

Vorbild für Inklusion – die Goldbrötchen Bäckerei im Vogtland

In der Goldbrötchen Bäckerei im Sächsischen Werda gelingt Inklusion schon seit vielen Jahren. 11 von 46 Beschäftigten sind Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderungen. Sie arbeiten in allen Bereichen des Betriebes mit. Inhaber und Bäckermeister Gerd Jahnsmüller hat dafür vor kurzem den "Inklusionspreis für die Wirtschaft 2021“ erhalten. Ein Anlass für Moderator Martin Fromme in dem Familienunternehmen persönlich vorbeizuschauen. Hier lernt er nicht nur das Brötchenbacken, sondern auch, wie das Erfolgsrezept eines inklusiven Teams aussehen kann.

Selbstbestimmt leben mit Autismus - eine Herausforderung

Von zu Hause ausziehen und selbstständig sein, das ist der Wunsch von Niclas Hochstein. Der 21-Jährige lebt in Wurzen mit seiner Mutter Evelyn zusammen. Er hat das Smith-Lemli-Opitz-Syndrom, eine erbliche Stoffwechselstörung, die vielschichtige Beeinträchtigungen mit sich bringt. Und Niclas ist Autist. In seinem Leben muss alles nach Plan laufen, sonst gerät er in Stress und verliert die Kontrolle über sein Handeln. Das alles macht es enorm schwer für die Familie, eine passende Unterkunft oder Werkstatt zu finden. Seit fast 2 Jahren sind Mutter und Sohn auf der Suche. Doch es fehlt an geeigneten Einrichtungen und fachkundigem Personal. Dabei will Niclas doch nur eins, unabhängiger sein und unter Gleichaltrigen leben.

Kampf für ein besseres Intensivpflegestärkungsgesetz

Die Aktivistin Laura Mench ist 24 Jahre alt und setzt sich energisch für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein. Sie lebt in Berlin, selbstbestimmt mit persönlicher Assistenz. Bei Laura wurde ein seltener Gendefekt diagnostiziert, der die Muskeln schwächt. Sie ist daher auf Intensivpflege angewiesen und wird zeitweilig Zuhause beatmet. Doch die häusliche Intensivpflege scheint ihr nicht mehr sicher. Schuld ist die im November 2021 beschlossene Richtlinie zur Außerklinischen Intensivpflege. Diese verunsichert viele und schürt Ängste, denn in Zukunft kann auch gegen den Willen der Betroffenen entschieden werden, dass die Intensivpflege nicht mehr zu Hause sondern in einer Klinik stattfindet, was kostengünstiger wäre. Daher kämpft Laura mit vielen anderen Mitstreitern für ein besseres Gesetz. Ein Leben in einer klinischen Pflegeeinrichtung kommt für sie nicht in Frage.

Mit anderen Augen – Jennifer Sonntag zum Thema Mobbing

In ihrer eigenen TV-Kolumne spricht Jennifer Sonntag diesmal zum Thema Mobbing. "Mobbing ist nicht immer offensichtlich und deshalb auch so schwer zu greifen. Darüber zu sprechen ist oft ein Tabu.“, so die blinde Inklusionsbotschafterin und Sozialpädagogin. In ihrem Arbeitsleben hat sie schon viele Menschen dazu beraten und weiß, dass auch eine Behinderung nicht davor schützt, gemobbt zu werden. Jennifer Sonntag zeigt einige Facetten des Mobbings auf und macht Vorschläge, wie man konkret dagegen vorgehen kann.

Mehr Informationen zur Sendung gibt's unter www.mdr.de/selbstbestimmt

Leipzig (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sdklsu0