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Zeit für Inklusion

Screenshot der Internetseite Zeit für Inklusion
Screenshot der Internetseite Zeit für Inklusion
Foto: Projekt Zeit für Inklusion

Hamburg (kobinet) "Zeit für Inklusion“, so lautet der Titel einer Internetseite, auf der sich in Hamburg die unterschiedlichsten Initiativen mit ihren Programmen vorstellen. Hertha-Margarethe Kerz hat sich die Seite genauer angeschaut und folgenden Bericht für die kobinet-nachrichten dazu verfasst.

Zeit für Inklusion

Bericht von Hertha-Margarethe Kerz

Jährlich erhalte ich vom Hamburger Behindertenbeauftragten eine Info, dass ich mich doch für die "Zeit für Inklusion“ anmelden solle. Auf dieser Internetseite stellen sich die unterschiedlichsten Initiativen mit ihren Programmen vor.

Hierbei gibt es eine Rubrik, in der über einmalige Termine und Veranstaltungen informiert wird. Aber es gibt eine weitere Rubrik, in der regelmäßige Veranstaltungen vorgestellt werden. Es gibt Hunderte Veranstaltungen über das Jahr. Für alle Interessen, für Menschen mit den unterschiedlichsten Einschränkungen. Und: Hier treffen sich sowohl Menschen mit Handicap als auch ohne.

Dabei ist die Website meines Erachtens gut zu handhaben. Ich klicke eine Veranstaltung an und mir wird sie einzeln vorgestellt. Ein Kasten für den Termin, einer für den Ort, an wen sich das Angebot richtet, welche Barrierefreiheit vorliegt, Ansprechpartner mit Telefon und E-Mail, ob und wie viel die Veranstaltung kostet und ob sich angemeldet werden muss. Weiterhin gibt es eine Kurzfassung, wer der Anbieter ist und dessen Website.

Eine kleine Auswahl: „Assistenz – ja, aber welche ist die richtige für mich?“, „Inklusion im digitalen Zeitalter – Was ist möglich?“, Lesecafé im SieNa Nachbarschaftstreff“, „Führung durch die Jahresausstellung mit anschließendem Künstlergespräch“, „Gemeinsam Malen und kreatives Gestalten“, „Arbeitsgruppe Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr“, „Holzwerken“, „Kochen auf Föhr“. Das Spektrum ist unendlich und wird nur von der Phantasie der Anbieter begrenzt.

Die meisten Angebote sind dabei kostenfrei. Viele Angebote werden nicht nur von offiziellen Veranstaltern, wie beispielsweise den Elbe Werkstätten (auch hier kostenfreie Veranstaltungen) angeboten, sondern auch von vielen Menschen mit Handicap, denen es einfach Spaß macht, zum Beispiel am Telefon einen Roman vorzulesen, oder in einem Repair Cafe tätig zu sein. Reisen, wie beispielsweise nach Föhr dagegen können natürlich nicht kostenfrei angeboten werden. Und die können auch ziemlich teuer sein. Andererseits macht der Veranstalter dann auch Vorschläge, wie dies zu finanzieren ist und wo der Interessent nach finanzieller Unterstützung fragen könnte.

Wobei ich mich dabei allerdings frage, ob es nicht bei der einen oder anderen Stiftung Zuschüsse geben könnte, oder man vielleicht etwas über Crowdfunding machen könnte. Vielleicht gibt es sogar von offiziellen Stellen Zuschüsse – Land, Bund, EU-Zuschüsse?

Zu finden ist das Angebot unter https://www.hamburg.de/zeit-fuer-inklusion/

Hamburg (kobinet) Kategorien Bericht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbuy260