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Cringe: Offenbacher Schulamt ohne Verantwortung?

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“. Ich schäme mich …

Ich schäme mich für das fehlende Interesse des Stadtschulamt Offenbach (Schulträger) der Schülereinzelbeförderung entsprechend den gesetzlichen Verpflichtungen nach § 161 HschG Abs. 2 Satz 2 entsprechend, nachzukommen. Nach dem Hessischen Schulgesetz gilt, eine Beförderung zu Gewährleisten, „wenn der Schulweg eine besondere Gefahr für die Sicherheit und die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler bedeutet oder eine Schülerin oder ein Schüler ihn aufgrund einer Behinderung nicht ohne Benutzung öffentlicher oder privater Verkehrsmittel zurücklegen kann.“

Und genau das findet nicht statt.

Dabei handelt es sich um einen geistig behinderten Erstklässler, der zu seiner Schule (Förderschule Fröbel) will, es aber allein nicht kann. Das Schulamt verweigert die Beförderung aus Kostengründen.

Herr Löhr, Leiter des Stadtschulamtes, wollen Sie die Förderschule abschaffen?
Das fände ich gut, wenn es Ihnen gelingt, die Schüler dieser Schule an den anderen Schulen mit nicht behinderten Schülern gemeinsam inklusiv unterrichten zu lassen. Natürlich bei Sicherung der Schülerbeförderung, versteht sich.

Herr Löhr, schämen Sie sich nicht, mit dem Verletzen des Schulgesetzes, das Leben und die Gesundheit von Kindern aufs Spiel zu setzen? Und das nur wegen der Kosten.

Cringe.

Oder ist die Sachlage völlig anders, dann setzen Sie mich davon in Kenntnis.

Berlin (kobinet) Kategorien Meinung

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/saklty8