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Mitten in der vierten Corona-Welle

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Das Corona-Virus lässt nicht locker, so dass derzeit wieder ein Rekord an täglichen Neuinfektionen den nächsten jagt. Und auch die Situation in den Krankenhäusern wird wieder brisant, so dass das Gespenst der Triage wieder umgeht. Gerade für viele behinderte Menschen mit Vorerkrankungen bzw. höherer Gefährdung bei Infektionen mit dem Corona-Virus sind dies keine guten Nachrichten. Handlungsbedarf ist also angesagt, um nicht weitere Menschenleben zu riskieren.

Mit 21.832 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden meldet das Robert-Koch-Institut heute am 9. November eine Rekordinzidenz von 213,7 als Höchstwert während der gesamten Corona-Pandemie in Deutschland. Zudem sind an einem Tag 169 Menschen in den letzten 24 Stunden an Covid-19 gestorben. "Mittlerweile werden Patienten innerhalb des eigenen Bundeslandes verlegt. Ich gehe davon aus, dass die deutschlandweite Kleeblattverlegung nur noch eine Frage der Zeit ist", sagte die Patientenbeauftragte der Bundesregierung Claudia Schmidtke gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe und warnt, dass bald wieder Notverlegungen von Corona-Erkrankten notwendig sein werden. Mit Stand vom 8. November werden mittlerweile 2.616 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 1307 davon werden invasiv beatmet.

Und so werden u.a. vom VdK die neuen Corona-Pläne der Ampel-Koalition auch heftig kritisiert. Patientenschützer*innen und der VdK fordern eine tägliche Testpflicht in der ambulanten und stationären Pflege. Die Bedrohungen und Diskussionen, die wir von den vorigen Wellen der Corona-Pandemie bereits kennen, sind also wieder mitten in der Gesellschaft angekommen. Vorsicht ist also geraten.

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sabkmuv


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Marion(@disqus_igko4d3nhd)
09.11.2021 11:19

Soso, wir schnitzen uns jetzt das fehlende Personal? Wie wäre es mal, anstatt immer nur zu "meckern", einfach konstruktiv Vorschläge darzulegen, wie die Personalsituation wieder verbessert werden kann.

Der beschriebene "Handlungsbedarf" verlangt neues Personal, das erst einmal ausgebildet werden muss. Wenn man dann noch bedenkt, dass wir in einer alternden Gesellschaft leben, wird deutlich, wie die Zukunft aussieht.

Es gibt ein Spruch: Man erntet, was man säht. Soll heißen, das was heute passiert, ist nur die Folge unserer eigenen Saat.