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Demenzerkrankte und ihre Angehörigen in der Politik nicht vergessen

Stilisiertes großes "A" mit dem Text:  Deutschen Alzheimer Gesellschaft - Selbsthilfe Demenz
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Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Mit dem Blick auf die Gespräche zur Bildung der zukünftigen Bundesregierung fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) die Parteien auf, eine bessere Unterstützung für demenzerkrankte Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zu einem wichtigen Punkt der Koalitionsverhandlungen zu machen und im Koalitionsvertrag zu verankern.

„Im Bundestagswahlkampf haben die Themen Gesundheit und Pflege eine erstaunlich geringe Rolle gespielt. Bei 4,1 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland, von denen rund 70 % von Angehörigen und zu Hause versorgt werden, ist das völlig unverständlich“, so Monika Kaus, Vorsitzende der DAlzG. „Pflegende Angehörige haben in der Pandemie einen noch größeren Anteil der Pflege übernommen, während gleichzeitig Unterstützungsangebote weggebrochen sind. Ihre Leistung muss in der neuen Legislaturperiode besser gewürdigt werden. Das muss sich auch in Verbesserungen im Bereich der häuslichen Pflege niederschlagen.“

Neben Maßnahmen zur Erleichterung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege braucht es nach Einschätzung der DAlzG einen Ausbau der Unterstützungsangebote, finanzielle Entlastungen der betroffenen Familien sowie auch Verbesserungen für beruflich Pflegende, um dem Pflegenotstand zu begegnen.

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

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