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Die häusliche Pflege muss gestärkt werden

Stilisiertes großes "A" mit dem Text:  Deutschen Alzheimer Gesellschaft - Selbsthilfe Demenz
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Mit dem Blick auf den morgigen „Europäischen Tag der pflegenden Angehörigen“ fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft / Selbsthilfe Demenz, die häusliche Pflege weiter zu stärken. In Deutschland leben rund 4,1 Millionen Menschen, die pflegebedürftig sind. 80 Prozent von ihnen leben zu Hause und werden zum größten Teil von Angehörigen versorgt. Mit dem Europäischen Tag der pflegenden Angehörigen wird ihr Einsatz gewürdigt.

Nach Einschätzung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft verdeutlichen die Zahlen, dass eine Versorgung pflegebedürftiger Menschen ausschließlich durch professionelle Pflegekräfte gar nicht möglich wäre, zumal wir schon heute von einem Pflegenotstand sprechen. Die Arbeit der unzähligen unbezahlten Angehörigen ist demnach unverzichtbar.

„Pflegende Angehörige verdienen nicht nur eine angemessene gesellschaftliche Anerkennung, auch ihre finanzielle und soziale Sicherheit muss endlich gewährleistet werden“, stellt Sabine Jansen, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) fest und fordert: „Dazu gehört der Ausgleich von Einkommensverlusten, wenn zum Beispiel die Arbeitszeit für die Pflege reduziert wird, und eine bessere Anrechnung von pflegerischen Tätigkeiten auf ihre Rente.“

Darüber hinaus müssen pflegende Angehörige, so die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, die Möglichkeit haben, bei Bedarf Unterstützung bei der Pflege zu erhalten oder eine vorübergehende Auszeit zu nehmen.

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

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