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Chancen für mehr Inklusion bei der Bundestagswahl nutzen

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Foto: Aktion Mensch

Berlin/Bonn (kobihnet) Mehr Inklusion und Teilhabe – das fordern viele Behindertenverbände anlässlich der Bundestagswahl, die heute am 26. September stattfindet. Nach Ansicht von Ottmar Miles-Paul lohnt es sich, die Wahl als Chance für mehr Inklusion zu betrachten und die Wahlentscheidung entsprechend zu treffen. Das macht der Behindertenrechtler und Sprecher der LIGA Selbstvertretung in einem Beitrag für das Informationsportal der Aktion Mensch zur Bundestagswahl deutlich. Dabei stellt er dar, worum es für behinderte Menschen geht und welches die wichtigsten Forderungen der Behindertenverbände sind.

Wenn 60,4 Millionen wahlberechtigte Menschen heute die Möglichkeit haben, die Zusammensetzung des neuen Bundestages durch ihre Wahl zu bestimmen und damit auch die Weichen dafür zu setzen, wie die neue Bundesregierung aussieht, geht es dabei auch um viele behindertenpolitische Fragen. Mit einer Reihe von Informationen wartet daher die Aktion Mensch in ihrem Internetangebot unter dem Motto "Deine Wahl für Inklusion" auf, um die Wahlentscheidung zu erleichtern.

Link zum Beitrag von Ottmar Miles-Paul unter dem Motto "Bundestagswahl: Eine Chance für mehr Inklusion"

Neben den Bundestagswahlen finden heute auch eine Reihe weiterer Wahlen statt. So wird in Mecklenburg-Vorpommern neben der Bundestagswahl auch der neue Landtag gewählt. In Berlin finden heute so viele Abstimmungen wie noch nie statt. Neben der Bundestagswahl stimmen die Berliner*innen auch über die neue Zusammensetzung des Abgeordnetenhauses und der zwölf neuen Bezirksparlamente ab. Zudem steht dort eine Volksabstimmung darüber an, ob große Wohnungskonzerne enteignet werden sollen. In Niedersachsen werden heute in einigen Städten und Landkreisen die Führungsspitzen in einer Stichwahl gewählt. Die Wahllokale sind in Deutschland traditionell von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Coronabedingt dürfte der Anteil der Briefwähler*innen dieses Mal sprunghaft ansteigen.

Berlin/Bonn (kobihnet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sblpsu3


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Marion
26.09.2021 13:11

Ich glaube nicht, dass sich nach der Wahl mit einer neuen Regierung etwas ändern wird, denn nur "fordern" wird nichts bringen, wenn hinter den Forderungen keine Umsetzungs- und Finanzierungskonzepte der Institutionen stehen, die diese Forderungen stellen.

Leider findet sich auch bei Blogs wie "Kobinet und anderen", kein Konzept, wie man Barrierefreiheit finanzieren soll. Zwar ist die Forderung wichtig und richtig, aber bedarf eben auch gewissen Voraussetzungen und diese mit zu schaffen, ist eben nicht nur Aufgabe der Bundesregierung.

Ich sehe auch die Meinung von Herrn Miles-Paul als falsch, denn Barrierefreiheit ist meistens Ländersache und da hat die Bundesregierung keinen Einfluss drauf.

Für Forderungen muss man zudem kämpfen und dieser Kampfgeist fehlt mir bei fast allen Verbänden und Vereinen.

Vielleicht sollte man sich mal davon Distanzieren, immer alle Forderungen zu publizieren, sondern sich lieber darum kümmern, dass mehr gehandelt wird.

Nicht die Worte, sondern die Taten machen das aus, was am Ende erreicht werden kann. Lesen tue ich, nicht nur hier, immer nur Forderungen.

In diesem Sinne: Geht wählen und überlegt danach, wie man Worte in Taten verwandeln kann, denn nur so bekommen wir eine behindertengerechte Politik