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Abschluss der Kampagnen-Tour zum Armutsschatten

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Bielefeld (kobinet) Mit einer Aktion in Bielefeld hat der Sozialverband SoVD Nordrhein-Westfalen seine "Tour durch NRW" am Freitag, den 17. September abgeschlossen. Sie ist Teil der SoVD-Kampagne "Wie groß ist DEIN Armutsschatten?“, mit der der Verband seit Monaten im Netz und vor Ort über Armutsgefährdung und Armut im Alter informiert. Damit richtet sich der SoVD-Landesverband direkt an die Betroffenen, also die vielen Menschen, die auf geringe Renten zusteuern oder schon jetzt - zum Teil trotz einer Beschäftigung - kaum in der Lage sind, sich aus der Armut zu befreien.

Mit seiner Kampagne richtet sich der SoVD aber auch an die Politik und mahnt zu Reformen: Die steigende Zahl von Menschen, die im Alter auf Grundsicherung angewiesen sind oder Renten entgegensehen, die nicht zu einem auskömmlichen Leben reichen werden, dürfe nicht einfach so hingenommen werden. In Bielefeld mit den Kreisen Gütersloh, Herford, Lippe und Minden-Lübbecke) ist mehr als jede*r Siebte armutsgefährdet (14,8 Prozent), im NRW-Schnitt jede*r Sechste (17,0 Prozent) und im Ruhrgebiet sogar jede*r Fünfte! (20 Prozent). Das dürfe nicht so bleiben, heißt es vonseiten des SoVD Nordrhein-Westfalen.

Zu den Forderungen des SoVD gehören daher höhere Mindestlöhne, die Eindämmung prekärer Beschäftigung, Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro und der Umbau der "Gesetzlichen" zu einer solidarischen Erwerbstätigenversicherung, in die alle Erwerbstätigen einzahlen.

Bielefeld (kobinet) Kategorien Nachricht

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