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Bezirk Oberbayern erhöht Stundensätze für „Persönliche Assistenz“

Schriftzug Bezirk Oberbayern mit stilisierter Raute mit Löwenkopf
Logo Oberbayern
Foto: Bezirk Oberbayern

München (kobinet) In einem Rundschreiben an die Leistungsbezieher von Maßnahmen der ambulanten Hilfe im sogenannten Arbeitgebermodell kündigt der Bezirk Oberbayern eine Erhöhung der Stundensätze an. Außerdem soll erstmalig für Assistent*innen mit langjähriger Betriebszugehörigkeit ein Bonus erstattet werden.

Der Bruttostundenlohn wird von 13,04 € auf 13,41 € ab dem 1. September 2021 angehoben. Fachkräfte mit einer pflegerische Ausbildung erhalten dann 13,71 €. Eine weitere Neuerung wird ebenfalls ab dem 1. September 2021 eingeführt: Persönliche Assistent*innen, die länger als zwei Jahre bei der gleichen Arbeitgeber*in durchgängig beschäftigt sind, erhalten eine gesonderte tarifunabhängige Zulage von 0,30 € pro Stunde auf den regulären Stundensatz. Dies gilt selbstverständlich nur für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, als auch für Honorarkräfte. Eine Großraumzulage, wie sie üblicherweise zum Beispiel in München üblich ist, wird allerdings nicht zugestanden.

Die Höhe der Stundenlöhne in der persönlichen Assistenz unterscheidet sich von Bezirk zu Bezirk und von Stadt zu Stadt zum Teil erheblich. Eine flächendeckende bessere und einheitliche Bezahlung würde die Personalfindung für Menschen mit Behinderung, die das Arbeitgebermodell praktizieren wesentlich erleichtern.

München (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sjnqsw2