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Der Mensch zählt

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Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Mit dem Blick auf die neue Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen betont der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen, dass der Mensch im Mittelpunkt stehen muss und nicht der Profit wenn es um Gesundheit geht. Deshalb, so der Landesvorsitzende Horst Vöge, sehe der Sozialverband VdK NRW die jetzt vorgestellten Pläne zur Neuausrichtung der nordrhein-westfälischen Krankenhauslandschaft ausgesprochen kritisch. „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine flächendeckende Versorgung mit Krankenhausbetten ist“, so Vöge. NRW.

Zwar betone Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, dass eben diese flächendeckende Versorgung erhalten werden solle. Aber zwischen den Zeilen sei deutlich zu lesen, dass die Umstrukturierung natürlich Opfer fordere - zum Beispiel Abteilungen oder ganze Häuser zu schließen. Vöge befürchtet, dass dies zu Lasten des ländlichen Raumes gehen könnte, da der Schwerpunkt bei der Neuausrichtung der Krankenhauslandschaft die Spezialisierung der Kliniken sei. Das dürfe auf gar keinen Fall passieren.

Wenn jetzt in den 16 Planungsregionen im Land die Weichen für die Umstrukturierung gestellt werden, bevor das Ministerium im kommenden Jahr endgültig entscheide, dann sei für den Sozialverband VdK NRW klar: „Auch die Patientenvertreterinnen und -vertreter gehören mit an den Tisch. Ihre Interessen müssen gleichberechtigt neben denen von Krankenhausträgern oder Krankenkassen gehört werden und in die Planung einfließen.“ Zudem fehle in der gesamten Diskussion etwas Grundsätzliches. „Grundlage jeder Planung muss eine vernünftige finanzielle Basis sein. Eine solche müssen Land und Bund endlich bereitstellen.“

DÜSSELDORF (kobinet) Kategorien Nachricht

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