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Behinderungen erlebt

Foto zeigt eine Übung der  Auge-Hand-Koordination - zeichnen eines Sternes nahc dem Bild in einem Spiegel
Übung der Auge-Hand-Koordination
Foto: Carsten Rensinghoff

GÖRLITZ (kobinet) Behinderung konnte gestern im City Center Frauentor in Görlitz an einem Stand erlebt werden. Dieser Stand wurde vom Lehrbeauftragten Carsten Rensinghoff initiiert. Er war Bestandteil einer Seminarveranstaltung des Studiengangs Heilpädagogik/Inclusion Studies der Hochschule Zittau/Görlitz zum Thema „Selbsterfahrung als Motor von Inklusion“ .

Rensinghoff erfährt selbst täglich das Leben als Mensch mit Behinderung. Im jahr 1982 erlitt er als Zwölfjähriger eine schwere Schädel-Hirnverletzung. Seit dieser Zeit lebt er mit einer spastischen Halbseitenlähmung links und ist in seiner körperlichen Beweglichkeit behindert,

Die Studierenden des Matrikels Shb 18 dieses Studiengangesen legten bei dieser Übung den Schwerpunkt auf Wahrnehmungseinschränkungen. Über das Zeichnen eines Sterns konnte eine gestörte Auge-Hand-Koordination erfahren werden, weil die Zeichnung nur durch das Schauen in einen Spiegel durchgeführt wurde.

Eine andere visuelle Irritation, die praktisch geübt wurde, ist das Benennen der sichtbaren Farbe, wenn die Farbe anders aufgeschrieben ist. So steht, zum Beispiel, steht da „schwarz“. Die Schriftfarbe jedoch ist rot. Genannt werden muss in diesem Fall „rot“. Bei spezifischen Behinderungen kommt es hier dann zu Irritationen, die dem nicht betroffenen Menschen gar nicht ins Auge springen. Dieses Problem ist oft die Folge einer neurologischen Erkrankung, wie dem Schlaganfall.

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