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Vor Ort-Barrierecheck am grünen Aktionstag #Barrierefreiheit in Stuttgart

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Foto: ht

Stuttgart (kobinet) Anlässlich der Aktionstage #Barrierefreiheit der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen besucht die Grüne Bundestagsabgeordnete Anna Christmann am 11. Mai die U-Bahn-Haltestelle Wangen am Marktplatz, die S-Bahn-Haltestelle Nürnberger Str. und der Z-Überweg an der Waiblinger und Kreuznacher Straße in Stuttgart, um sie auf ihre Barrierefreiheit zu checken und sich ein Bild in Sachen Barrierefreiheit in ihem Wahlkreis zu verschaffen bevor der Bundestag demnächst über das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz entscheidet.

Am 5. Mai war der Europäische Protesttag der Menschen mit Behinderungen und am 20. Mai ist der Global Accessibility Awareness Day. Deshalb wird die Grüne Bundestagsabgeordnete Anna Christmann am 11. Mai drei Stellen in ihrem Wahlkreis besichtigen. Hier möchte sie sich praxisnah darüber austauschen, wie es mit der Zugänglichkeit für behinderte Menschen in Stuttgart aussieht. Wo ist dringender Handlungsbedarf? Wie und wo könnten Barrieren einfach behoben werden? Über diese und weitere Fragen soll es einen Austausch mit Friedrich Müller, Erster Vorsitzender des Vereins ZsL-Stuttgart, Zentrum selbstbestimmt Leben - Aktive Behinderte Stuttgart e.V. geben. Marco Rastetter, Sprecher im Beirat für Menschen mit Behinderung und Björn Peterhoff, Sprecher im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik, Unterausschuss Mobilität und Neckarpark der Stadt Stuttgart werden auch an der Aktion teilnehmen.

"Menschen sind nicht behindert, sie werden behindert. Überall gibt es Barrieren, die ihre gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft verhindern. Um Barrierefreiheit zu erreichen, kommt es darauf an, neue Barrieren zu vermeiden und bestehende Hindernisse abzubauen", heißt es in der Presseinformation von Anna Christmann. Das gelte vor allem im Bereich Mobilität. Aufgrund von Barrieren könnten behinderte Menschen Verkehrsmittel oft nicht nutzen oder seien auf Hilfe anderer angewiesen. "Für uns Grüne ist klar, dass Verkehrsmittel für alle nutzbar sein müssen. Das heißt, dass Bahnhöfe, Haltestellen und Fahrzeuge barrierefrei zugänglich und nutzbar sind und dass Informationen vor und während der Reise für alle verständlich sind. Außerdem müssen Reisende, die bei Bus- oder Bahnreisen Unterstützung brauchen, diese jederzeit flexibel bekommen, ohne tagelang im Voraus planen zu müssen."

Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage "Gleichberechtigte Teilhabe und Barrierefreiheit" der Grünen mache deutlich, dass auf dem Weg zu einer umfassenden barrierefreien Mobilität noch viel zu tun ist. Dabei profitierten von Barrierefreiheit nicht nur Menschen mit Behinderungen. "Aufzüge oder Rampen kommen auch älteren Menschen, Eltern mit Kinderwagen oder Personen mit viel Gepäck zugute. Untertitelte Videos sind nicht nur für hörbeeinträchtigte Menschen wichtig, sondern auch für diejenigen, die gerade nicht ihren Ton anmachen können", betonte die Grünen-Abgeordnete.

Der Besuch der Bundestagsabgeordneten ist eingebettet in die bundesweiten Aktionstage #Barrierefreiheit der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, die im Mai 2021 zwischen dem 10. und 12. Mai stattfinden.

Stuttgart (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbcim78