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Zeitzeuge Heiko Kunert berichtet

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Porträt von Heiko Kuhnert
Heiko Kunert
Foto: privat

Hamburg (kobinet) "Heiko Kunert wurde 1976 in Wanne-Eickel geboren und wuchs zwischen Stade und Cuxhaven auf. Er ist Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg (BSVH)", so heißt es zum Zeitzeugen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstitutes zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Heiko Kunert auf der entsprechenden Internetseite des Zeitzeug*innen-Projektes. Dort berichtet Heiko Kunert über seine vielfältigen Erfahrungen.



Mit knapp zwei Jahren erkrankte Heiko Kunert an einem Tumor in der Netzhaut (Retinoblastom) und war mit sieben Jahren blind. Er besuchte das Gymnasium der integrativen Heinrich-Hertz-Schule für Blinde und Sehbehinderte in Hamburg und zog später in eine Wohngemeinschaft der (vormaligen) Hamburger Blindenanstalt (heute: Blindenstiftung). Nach seinem Studium der Politikwissenschaft an der Universität Hamburg und einer Weiterbildung zum PR-Berater kam er 2009 zum Blinden- und Sehbehindertenverband Hamburg (BSVH) und damit auch zur Behindertenbewegung.

„Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BSVH nutzt er besonders die sozialen Netzwerke. Er engagiert sich für kommunalpolitische Belange und setzt sich für eine inklusive barrierefreie Gesellschaft ein. Darüber hinaus fordert er einen Perspektivwechsel, um die besonderen Stärken behinderter Menschen mehr in den Blick zu nehmen“, heißt es in der Ankündigung für das Zeitzeugen-Interview mit Heiko Kunert.

Link zum Interview und weiteren Informationen