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Auch in häuslicher Umgebung impfen

Stilisiertes großes "A" mit dem Text:  Deutschen Alzheimer Gesellschaft - Selbsthilfe Demenz
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Für Menschen, die zumeist hochaltrigsind und eigentlich zu den Ersten gehören, die sich impfen lassen können, stellt die Anmeldung für einen Termin und der Besuch eines Impfzentrums oft eine unüberwindliche Hürde dar. Darauf verweist die Deutsche Alzheimer Gesellschaft Selbsthilfe Demenz (DAlzG) und fordert, dass schnellstmöglich, auch eine mobile Impfung zu Hause oder durch Hausärzte möglich zu machen.

75 Prozent aller Pflegebedürftigen leben zuHause und werden dort versorgt. Dies trifft auch, darauf verweist die DAlzG, auf rund zwei Drittel aller Demenzerkrankten zu.

Für diese Menschen ist der weite Weg in ein Impfzentrum und das Warten in der Schlange davor, so die DAlzG, oftmals nicht zu bewältigen. Auch die Anmeldung per Internet oder über eine schwer
erreichbare Hotline ist ohne Hilfe von Dritten eine große Herausforderung. Dies dürfte, so vermutet die DAlzG, in vielen Fällen dazu führen, dass gerade diese Menschen, die ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, auf die Impfung verzichten.

„Ältere Menschen müssen besser bei der Impfung unterstützt werden“,
betont deshalb Monika Kaus, die 1. Vorsitzende der DAlzG.

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

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