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Lockdown bleibt

Foto zeigt verschneite Straße in Marzahn
Wintereinbruch in Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Während andere Bundesländer morgen mit der Kanzlerin noch verhandeln wollen, bereitet sich Berlin schon auf einen längeren, strengen Lockdown vor. Die Belegung der Berliner Intensivstationen mit Covid-19-Erkrankten nimmt weiter zu.

Kein Präsenzunterricht an Schulen, Läden weiter dicht, Dienstleistungen beschränkt - das ist die Ansage aus der Haupstadt, wo es zu Jahresbeginn geschneit hat. Zu dem Corona-Treffen im Bundeskanzleramt am Dienstag sollen auch die wohl wichtigsten Experten in dieser Pandemie kommen.

"Vorschnelle Lockerungen würden uns wieder weit zurückwerfen", zitiert die Berliner Zeitung heute Markus Söder, Ministerpräsident Bayerns. Auch seine Amtskollegen aus Sachsen und Thüringen sind für eine Verlängerung.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert die Regierungschefs von Bund und Ländern auf, ihre Strategie zur Eindämmung des Coronavirus zu verschärfen. »Es wäre katastrophal, wenn wir zu früh den Shutdown beenden«, sagte Lauterbach dem Nachrichtenmagazin SPIEGEL. Er schlug einen Richtwert von maximal 25 Infektionen pro 100.000 Menschen , jetztund Woche vor.

Wichtig sei jetzt, "möglichst schnell möglichst viel Impfstoff zu beschaffen", heißt es in einem Kommentar der Berliner Zeitung. Neue Impfdosen sind avisiert. "Bisher war leicht, mit dem Finger auf den Bund zu zeigen. Ab nächster Wocher muss auch der Senat liefern."

Berlin (kobinet) Kategorien Bericht

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