Werbung:
Banner Fotos für die Pressefreiheit 2020
Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
Springe zum Inhalt

Ausgleichsabgabe soll verdoppelt werden

Foto zeigt Hubertus Heil
Porträtfoto Hubertus Heil
Foto: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Unternehmen, die keine Schwerbehinderten beschäftigen, sollen ab 2022 eine höhere Ausgleichsabgabe zahlen. Das sei längst überfällig, sagte heute Bundesarbeitsminister Hubertus Heil auf der Konferenz des Deutschen Behindertenrats zum Welttag der Menschen mit Behinderung.

Eine der wichtigsten Säulen des Schwerbehindertenrechts sei die Beschäftigungspflicht für Unternehmen, so Heil. Doch es gebe nach wie vor Unternehmen, "die sich wegducken vor ihrer Verantwortung oder die Potenziale von Menschen mit Behinderungen für ihr Unternehmen noch nicht erkannt haben."

In Deutschland sind Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten dazu verpflichtet, fünf Prozent ihrer Stellen mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Für "Nullbeschäftiger" habe er wirklich "auch null Verständnis", sagte Heil. Der Schritt sei längst überfällig. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung dürfe keine Frage der Wirtschaftlichkeit sein.

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbgmvw9