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Barrierefreie Architektur und Stadtplanung

Portrait von Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

BERLIN / DRESDEN (kobinet) Der Behindertenbeauftragter der Bundesregierung, Jürgen Dusel, lädt heute um 14:00 Uhr in der Online Regionalkonferenz „Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“ ein. Im Mittelpunkt der Regionalkonferenz stehen Ergebnisse und Erfahrungen auf diesem Gebiet im Freistaat Sachsen.

Was genau bedeutet Zugänglichkeit und wie können Städte und Sozialräume barrierefrei geplant werden? Darüber diskutieren heute Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden, Politik sowie Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung bei der Konferenz „Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiel aus Architektur und Stadtplanung“.

Die inklusive Gestaltung von Stadtraum und Wohnungen leistet einen bedeutenden Beitrag zur eigenständigen Lebensführung von Menschen mit Behinderungen und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Zu der Konferenz eingeladen hatte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer und der Architektenkammer Sachsen.

„Menschen mit Behinderungen bewegen sich nicht nur in den eigenen vier Wänden oder in öffentlichen Gebäuden. Sie wollen ins Museum oder Theater, Denkmäler besuchen, an Kultur teilhaben. Sie haben ein Recht auf Zugänglichkeit, auch im privaten Sektor“, so Dusel. „Barrierefreiheit muss zum Qualitätsstandard werden, und zwar ohne Wenn und Aber. Deswegen freue ich mich, dass wir heute einige gute Best-Practice-Beispiele aus Sachsen sehen und hören konnten. Allerdings kommen wir perspektivisch nicht ohne Verpflichtung privater Anbieter zur Barrierefreiheit aus, das Setzen auf Freiwilligkeit bringt uns nicht weiter. Barrierefreies Bauen ist keine Nettigkeit, sondern eine Frage von Professionalität – und darüber hinaus auch ein Wettbewerbsvorteil.“

Martin Müller, Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer, freut sich über die mittlerweile 11. Regionalkonferenz in der erfolgreichen Reihe mit dem Bundesbehindertenbeauftragen, den Architektenkammern der Länder und der Bundesarchitektenkammer: „Auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft sind die kreativen und fachgerechten Beiträge der Planerinnen und Planer unverzichtbar. Wenn die Barrierefreiheit vom Eigentümer bzw. Bauherren gewünscht und von Anfang an mitgedacht wird, stellt dies einen Mehrwert für alle – auch Menschen ohne Behinderungen – dar. Mit diesem Veranstaltungsformat zeigen wir deutlich, welchen Beitrag wir dazu leisten können.“

Diese Regionalkonferenz kann auf der Internetseite des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen live verfolgt werden.

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Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sckor34