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Corona-Pandemie wirft Inklusion auf dem Arbeitsmarkt zurück

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Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Auf der Grundlage des neuen "Inklusionsbarometer Arbeit" warnt Aktion Mensch: Die Corona-Pandemie wirft Inklusion auf dem Arbeitsmarkt um vier Jahre zurück. Die Inklusion auf dem Arbeitsmarkt erleidet durch Corona-Krise deutlichen Rückschlag.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt sind für Menschen mit Behinderung besonders gravierend. Im Oktober dieses Jahres liegt demnach die Anzahl der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung in Deutschland um rund 13 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Damit sind derzeit 173.709 Menschen mit Behinderung ohne Arbeit – der höchste Wert seit 2016.

Die Studienergebnisse markieren eine deutliche Trendwende. „Seit 2013 verbesserte sich die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung fast stetig,“ resümiert Prof. Dr. Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Institutes. „Doch die rasant negative Entwicklung in diesem Jahr macht in kürzester Zeit die Erfolge der letzten vier Jahre zunichte. Allein von März bis April erhöhte sich die Zahl arbeitsloser Menschen mit Schwerbehinderung um mehr als 10.000.“

Besonders schwerwiegend äußert sich die Situation in Bayern, Hamburg und Baden-Württemberg. Weitere Einzelheiten dazu sind unter diesem Link bei Aktion Mensch nachzulesen.

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbilpy2