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Arbeitslosigkeit und Arbeitsassistenz

Gebäude des Bundesministerium für Arbeit uns Soziales
Bundesministerium für Arbeit uns Soziales
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Die Leistungen zur Teilhabe sollen Hemmnisse, die auf Grund einer Behinderung bestehen, abmildern oder gänzlich beseitigen, sodass eine Tätigkeit auf dem offenen Arbeitsmarkt möglich wird. Deshalb gehört Arbeitsassistenz zu den wichtigsten sozialpolitischen Aufgaben, denn durch die Erwerbsbeteiligung kann nicht nur materielle Existenz gesichert, sondern auch soziale Kontakte und soziale Anerkennung geschaffen werden.Dementsprechend haben die Integrationsämter in den Jahren 2017 und 2018 jeweils rund 3.700 schwerbehinderte Menschen durch Arbeitsassistenz unterstützt und dafür 32,51 Millionen beziehungsweise 35,10 Millionen Euro aufgewendet.

Trotz Einführung des Bundesteilhabegesetzes haben jedoch weiterhin schwerbehinderte Menschen in Deutschland deutlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Deren Arbeitslosenquote liegt erheblich über der der allgemeinen Arbeitslosenquote.

Während die allgemeine Arbeitslsoenquote im Jahr 2010 bei 7,7 Prozent lag, erreichte sie nach den Angaben der Bundesanstalt für Arbeit bei schwerbehinderten Menschen für dieses Jahr 14,8 Prozent.

Für schwerbehinderte arbeitslose Menschen ist die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt deutlich schwerer: Sie sind länger arbeitslos und es gelingt ihnen, unabhängig vom Alter, seltener, wieder eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden.

Weitere Einzelheiten zur Entwicklung von Arbeitsassistenz und Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderungen geht aus einer entsprechenden Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor.

Der Text dieser Antwort ist HIER nach zulesen.

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Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sgklpt3